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18.08.2008 12:49

Vodafone: DSL-Löcher sollen der Vergangenheit angehören

Vodafone will sich für die Versorgung ländlicher Gebiete mit schnellen Internetverbindungen selbst verpflichten.

Eine ambitionierte Selbstverpflichtung will der Telekommunikationskonzern Vodafone eingehen. Die DSL-Löcher, die auf der Breitband-Landkarte in Deutschland klaffen, sollen der Vergangenheit angehören. Nach der vollständigen Übernahme und Integration des Anbieters von Festnetz-Lösungen, Arcor, will Vodafone unter anderem mit Funkfrequenzen die Lücken in der regionalen Versorgung mit Breitband-Anschlüssen für das Internet schließen.

Versteigerung der Funkfrequenzen
Das Vehikel für die Umsetzung dieses Plans sollen frei werdende Funkfrequenzen bilden, die nach Einschätzung des Chefs von Vodafone hierzulande, Friedrich Joussen, versteigert werden sollten.
Praktisch stellt sich Joussen eine Art Selbstverpflichtung vor, mit der die Mobilfunkunternehmen nach der Ersteigerung einer Frequenz innerhalb eines vorher festgelegten Zeitraumes „ihr“ Gebiet mit einer Versorgung überziehen sollen.

Ländlicher Raum droht abgehängt zu werden
Nach Einschätzung von Joussen droht der ländliche Raum von der stürmischen Entwicklung des Internets abgehängt zu werden, da seit geraumer Zeit nicht genug für die Durchdringung dieser Gebiete mit schnellen Internet-Verbindungen getan werde.