Letzte Meile zwischen Telekom und DSL-Wettbewerb umkämpft
Eine Gruppe von DSL-Anbietern und Providern diverser Telekommunikationsdienstleistungen fordert eine Preissenkung.
Um die so genannte „letzte Meile“, die Teilnehmeranschlussleitung (TAL), ist ein heftiger Streit entbrannt. Während die Deutsche Telekom, Inhaberin dieser Schlüsselstelle in der Telekommunikationsinfrastruktur, darauf dringt, dass die Miete für diese „letzte Meile“ deutlich teurer werden soll, formiert sich Widerstand. Vier Konkurrenten der Deutschen Telekom fordern eine Absenkung der Preise.
Die Telefonica Deutschland, Versatel, QSC und Hansenet haben geschlossen bei der Bundesnetzagentur gefordert, dass die Preise um 25 Prozent sinken sollen. Als Druckmittel haben sie die Drohung geäußert, andernfalls auf Investitionen zu verzichten – in Zeiten der Konjunkturkrise keine leichtzunehmende Drohung.
Mit der Senkung der TAL-Gebühren würden rund 1,2 Milliarden Euro eingespart, so die Gruppe, und zwar im Zeitraum der kommenden fünf Jahre. Gegenwärtig läuft bereits das Verfahren um die Frage, wie die Regelung der TAL-Gebühren aussehen soll. Bis zum 31. März 2009 soll es eine Entscheidung geben.
