iPhone: Schleichwege ins Reich der Mitte
Jedes zehnte iPhone soll bereits nach China gehen, wo Apple offiziel noch gar nicht aktiv ist.
Eigentlich wäre der große Umweg gar nicht nötig: Das Kult-Gerät iPhone aus dem Hause Apple wird nämlich in China gefertigt und tritt von dort seinen Siegeszug rund um die Welt an. In vielen Fällen endet dieser Siegeszug allerdings wieder im Reich der Mitte, obwohl Apple dort noch gar nicht offiziell mit dem iPhone aktiv ist.
Zehn Prozent kehren zurück
Beobachter gehen davon aus, dass Ende 2007 bereits 400.000 Handys in den USA im Umlauf waren, was bedeuten würde, dass jedes zehnte aus der Produktion den Weg zurück zum Herstellungsland nimmt.
Apple ist noch gar nicht in China mit dem iPhone aktiv, die Geräte müssen also offiziell irgendwo auf dem Weltmarkt gekauft werden. Experten gehen davon aus, dass danach die SIM-Sperre umgangen wird, ehe diese so geknackten Handys wieder nach China gehen.
Großes Potenzial
Für Apple mag das vordergründig ein Ärgernis sein, allerdings zeigt das auch, dass für das hochpreisige iPhone im Reich der Mitte ein großer Markt darauf warten, bedient zu werden. Experten sehen das Potenzial bei rund 30 Millionen Stück, was für Apple angesichts der Rendite eine schöne Einnahmemöglichkeit bilden würde. Die bisher im Umlauf befindlichen iPhones ließen sich so locker verschmerzen.
