iPhone: Marketing-Erfolg für T-Mobile
Mit deutlich sinkenden Gerätepreisen und gleichbleibenden Tarifen will T-Mobile mit dem zweiten iPhone punkten.
Die nächste Version des Kult-Smartphones iPhone steht vor der Tür und bringt einige Veränderungen mit sich: Vor allem die UMTS-Fähigkeit wird immer wieder genannt, außerdem soll die zweite Generation des iPhones auch andere technische Vorzüge gegenüber dem Vorgänger aufzuweisen haben.
Doch wie sieht es mit dem Preis aus? In Deutschland wird weiterhin T-Mobile die exklusiven Vermarktungsrechte haben. Das erste iPhone hat doch einiges gekostet, neben dem reinen Gerätepreis hat das Tochteruntenehmen der Deutschen Telekom stattliche Gebühren verlangt. Wie steht es bei der zweiten Generation?
Ein-Euro – und noch viel mehr
Eines muss man sagen: T-Mobile ist ein Marketing-Schachzug gelungen. Die Schlagzeilen bezüglich des neuen iPhones werden beherrscht von der Ansage, dass das iPhone 3G schon ab einem Euro zu bekommen sein wird. Das klingt extrem billig, ist aber allenfalls die halbe Wahrheit.
Zum einen hängt der Preis für ein Gerät vom Tarif und dem Modell ab, zum anderen aber, sind das keinesfalls die einzigen Kosten, die auf den Kunden zukommen. Denn die iPhone-Tarife von T-Mobile sind unverändert geblieben.
Vergleichsweise geringe Ersparnis
Diese reichen von 29 Euro pro Monat bis 89 Euro pro Monat bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Gemessen an rund 1.659 bis 2.136 Euro, welche die Kunden so innerhalb der Vertragslaufzeit bezahlen müssen, fällt der gesunkene Preis für das iPhone deutlich weniger ins Gewicht, als man auf den ersten Blick meinen könnte.
Trotzdem ist mit einem Erfolg des Gerätes zu rechnen. Schon die erste Version ging in akzeptablen Stückzahlen über den Ladentisch, durch die reduzierten Gerätepreise wird die Einstiegsschwelle so weit gesenkt, dass mehr Interessenten zugreifen könnten.
