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23.02.2009 20:30

iPhone: Anwendungen mit sinkender Attraktivität

Die Anwendungen aus dem App-Store sind für iPhone-Nutzer nach Erkenntnissen einer Studie recht kurz attraktiv

Zu den großen Neuerungen, die mit dem iPhone 3G, dem so genannten UMTS-iPhone, gekommen sind gehört der App-Store. Besitzer des Kultsmartphones, das in der Lage ist, per UMTS vergleichsweise rasch Daten über das Internet zu empfangen, können im App-Store Software-Produkte für ihr iPhone kaufen. Dabei handelt es sich um Anwendungen mit mehr oder weniger Nutzwert, aber auch um Spiele und Spielereien. 

Apple ist von der bisherigen Nutzung des App-Stores durchaus angetan, die Zahl der heruntergeladenen Programme ist vergleichsweise hoch. Das spült Geld in die eigenen Kassen und macht das iPhone 3G zugleich interessanter für die Kunden, denn die wollen mit dem preisintensiven Gerät natürlich auch etwas machen. 

Eine Studie, die jetzt veröffentlicht worden ist, will herausgefunden haben, dass der Reiz der neuen App-Store-Anwendungen eine vergleichsweise kurze Halbwertzeit hat. Nach nur einem Monat, so lautet die Kernaussage, nutzen nur weniger als fünf Prozent der iPhone-Besitzer die Software, die aus dem App-Store geladen worden ist. Richtig langfristig nutzt mit einem Prozent nur ein Bruchteil der User derartige Software. 

Die Urheber der Studie, Pinch Media, wollen zudem herausgefunden haben, dass kostenlose Anwendungen aus dem App-Store auf dem iPhone 3G ganz oft nach einem Tag wieder gelöscht werden. Davon sind nach Erkenntnissen der Studie ein Fünftel der iPhone 3G-Besitzer betroffen.