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09.11.2007 15:43

iPhone aus den Startlöchern

Seit heute ist also auch Deutschland erfasst vom iPhone-Fieber.

Die Telekom-Tochter T-Mobile hat seit gestern Nacht beginnen dürfen, das hippe Erfolgsmodell aus der High-Tech-Schmiede Apple zu verkaufen. Die Preise (hoch), Leistungen (mäßig) und Vertragsbedingungen (anspruchsvoll) waren bereits einige Zeit im Voraus bekannt, die potenzielle Kundschaft hatte also genug Zeit, einen Kauf des iPhones zu überdenken.

 

Ausnahmezuständchen

Tatsächlich ist es am ersten Tag, besser gesagt: in der ersten Nacht nicht zu tumultartigen Szenen wie in den USA gekommen, wo Ausnahmezustand herrschte. Hierzulande gab es tatsächlich auch Käufer, die ihren Nachtschlaf dafür opferten, zu den ersten zu gehören, die das gute Stück ihr eigen nennen konnten.

Dafür hat sich T-Mobile auch einiges einfallen lassen – angefangen von der Bewirtung des ersten Kundenstammes bis hin zu Sonderschichten für die Mitarbeiter. Ein Ausnahmezuständchen, könnte man das nennen.

Angesichts der Preise, Leistungen und Vertragsbedingungen ist mehr auch kaum zu erwarten gewesen. Die relative Zurückhaltung hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet, trotzdem ist überhaupt nicht abzusehen, ob das iPhone hierzulande ein Erfolg oder ein Flop wird. Preis und Leistungen entscheiden darüber nicht allein, wer etwas Besonderes haben möchte, greift schon tiefer in die Tasche.

Das iPhone ist von Apple und damit etwas Besonderes – das zeigt allein der Erfolg des Gerätes in den USA, ebenso der Siegeszug des iPod.

 

Wichtiger Faktor für die Deutsche Telekom

Für die Deutsche Telekom ist das iPhone von erheblicher Bedeutung. Einmal soll es natürlich Umsatz und Ertrag steigern, doch dürfte ein anderer, weicher Faktor mindestens ebenso wichtig sein. Das iPhone ist im Grunde genommen das Gegenteil von dem, für das die biedere Deutsche Telekom steht. Und die soll durch das schicke Smartphone ein bisschen Glanz gewinnen.

Über die harten Fakten wird relativ schnell Klarheit herrschen, auch wenn sich die Telekom einige Zeit bedeckt halten wird. Ob es gelingt, dem Image der Telekom auch auf die Sprünge zu helfen, lässt sich dagegen nur schwer ersehen.


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