Freenet: DSL-Sparte weiter eine Hängepartie
Noch immer hat Freenet keinen Käufer für seine DSL-Sparte melden können.
Der Mobilfunk-Anbieter und (noch) DSL-Provider Freenet hat für das vergangene Jahr optisch erträgliche Zahlen vorlegen können: Durch den Aufkauf von Debitel hat sich der Umsatz signifikant erhöht, gleichzeitig ist aber der Gewinn erheblich gesunken. ´
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Von besonderem Interesse ist die Entwicklung im Bereich DSL gewesen, denn hier hat es im vergangenen Jahr erhebliche Verwicklungen gegeben: Eigentlich stand mit United Internet schon ein Käufer bereit, doch weil sich der ehemalige Freenet-Chef mit Zähnen und Klauen (und der Übernahme von Debitel) gegen eine Zerschlagung des Konzerns gemäß der Vorstellungen von United Internet gewehrt hatte, ist die DSL-Sparte noch immer an Bord.
Eigentlich sollte der Verkauf der DSL-Sparte längst vollzogen worden sein, doch konnte Freenet bislang keinen Käufer präsentieren. Ganz im Gegenteil: Während man im Hause Freenet von Gesprächen mit Interessenten spricht, sind mit Vodafone und United Internet zwei potente Käufer bereits abgesprungen. Für die Entwicklung der DSL-Sparte von Freenet ist die Unsicherheit alles andere als positiv, immerhin hat Freenet hier den Verlust eindämmen können.
Ein Verkauf des Breitbandgeschäfts ist für Freenet durchaus bedeutend, denn der Erlös sollte die Belastungen aus dem Kauf von Debitel mildern. Durch die lange Verhandlungszeit, die verstrichen ist, hat sich die Position allerdings verschlechtert; der Preis, den Freenet fordert, sei zu hoch, wird in der Branche Berichten zufolge gemunkelt.
