DSL-Kunden wechseln nicht gern
Deutsche DSL-Kunden wechseln recht selten den Anbieter
Geht es nach Erkenntnissen der Europäsischen Kommission, dann seind deutsche Kunden von Anbietern schneller Internet-Anbindungen recht wechselfaul. Mehr als die Hälfte der Nutzerhaushalte habe noch nie über einen Wechsel nachgedacht, heißt es dort. Während bei rund 40 Prozent dieser Schritt immerhin erwogen wurde, vollziehen ihn nur 13 Prozent.
Die Sesshaftigkeit der Kunden bei ihrem Anbieter kommt den DSL-Providern und Kabelnetzbetreibern zugute. Umgekehrt wird die geringe Wechselneigung damit interpretiert, dass die meisten Nutzer mit ihrem Anbieter zufrieden sind. In anderen Ländern sieht es teilweise ähnlich aus.
Allerdings gibt es auch andere Gründe für Wechselunwillen. So zum Beispiel Bedenken, einen gewissen Zeitraum ohne Internet-Anbindung aushalten zu müssen. Und die Preissunterschiede zwischen den Internet-Anbietern sind auch nicht mehr so hoch, dass sich ein Wechsel wirklich lohnt.
