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22.02.2008 19:30

Deutsche Telekom und Wettbewerber im Clinch

Die Deutsche Telekom weist die Vorwürfe der Konkurrenten scharf zurück und stellt eigene Forderungen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Deutsche Telekom und ihre Wettbewerber, die sich in der VATM zu einem Verband zusammengeschlossen haben, in dieser Sache aneinandergerasselt sind. Zum wiederholten Male hat die Konkurrenz dem Ex-Monopolisten vorgeworfen, dieser würde gezielt die Anschlussbereitstellung für schnelle Internet-Anschlüsse verschleppen.

Telekom weist alles zurück
Die Deutsche Telekom hat die Vorwürfe der Konkurrenz zurückgewiesen. Das Unternehmen hat öffentlich eine Gegenposition eingenommen und behauptet, man habe seine Hausaufgaben gemacht. Die Anforderungen des Regulierers seien erfüllt, jetzt seien die Wettbewerber dran.
Kern der Verteidigung ist die Angabe, man stelle bereits jetzt 330.000 Anschlüsse pro Monat bereit und liege damit drei Monate vor dem Zeitpunkt, zu dem die gefordert werde.
Dabei verweist die Deutsche Telekom auf das Ausland: In Italien, Frankreich und Großbritannien seien wesentlich weniger Teilnehmeranschlussleitungen vermietet wie hierzulande. Die Wettbewerber würden dagegen immer erhebliche Mehrmengen als abgesprochen nachfragen.

Forderungen an die Konkurrenz
Geht es nach der Deutschen Telekom soll die Konkurrenz sich in Zukunft anders verhalten. Die Verträge sollten zeitnah auf das neue TAL-Standardangebot umgestellt werden. Allgemein fordert die Telekom eine Verbesserung der Prozesse und Planungsgenauigkeit bei der Konkurrenz.