Deutsche Telekom: Einschnitte wegen DSL-Nachfragen
Trotz sinkender Investitionen im Breitband-Bereich will die Deutsche Telekom aktiv die weißen Flecken im Breitband-Atlas schließen helfen.
Die Deutsche Telekom hat Einschnitte beim Budget zum Ausbau des Breitbandnetzes gemeldet. Wegen der Regulierungsentscheidungen und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sind die Investitionen in diesem Bereich auf rund 200 Millionen Euro im Jahr 2009 verringert worden.
Hintergrund der Entwicklung sind deutlich gestiegene Nachfragen nach einem Ausbau des Breitbandnetzes. Im Rahmen der Breitbandinitiative der Bundesregierung sollen bis 2018 alle deutschen Haushalte einen sehr schnellen Internetanschluss verfügbar haben. Das hat die Nachfrage seitens der Kommunen befeuert, bei der Deutschen Telekom allerdings zur Zurückhaltung geführt.
Diese sieht nun die Konkurrenten am Zuge, die in der Pflicht stünden, insbesondere vor dem Hintergrund der Entscheidungen der Bundesnetzagentur. Umgekehrt will sich die Deutsche Telekom weiterhin dabei engagieren, die weißen Flecken auf dem Gebiet der Breitbandversorgung in Deutschland zu verringern. 2009 seien bereits 400 DSL-Kooperationen mehr vereinbart worden als 2008. Rund 63.000 neue Haushalte würden damit an das Breitbandnetz angeschlossen werden.
