Breitbandausbau soll reguliert werden
Den nötigen Kooperationen beim Ausbau des Breitbandnetzes sollen Grenzen gesetzt werden: Wettbewerb darf nicht verhindert werden, heißt es.
Die Versorgung großer Gebiete Deutschlands mit breitbandigem gehört zu den Themen, die in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder durch die Lande geisterte. Auch die Bundesregierung hat mittlerweile eine Breitbandstrategie vorgelegt, doch fehlt es noch an Elan beim Verwirklichen breitbandiger Internet-Zugänge. Hier gibt es auch noch eine Art Zwickmühle.
Einerseits stehen die Firmen vor einer mächtigen finanziellen Herausforderung beim Aufbau eines neuen schnellen Netzes auf Glasfaser-Basis, das die Grundlage für die Nachfolgetechnologie von DSL bilden soll. Dabei werden voraussichtlich nur Kooperationen der sonst konkurrierenden Unternehmen helfen.
Doch die darf nach Einschätzung der Regulierungsbehörde nicht zu weit gehen: Wettbewerbsbehinderungen durch Kooperation beim Ausbau von Glasfasernetzen seien zu vermeiden, heißt es. Bislang hält sich die Zahl der gemeinsamen Ausbauarbeiten an neuen Netzen auch in Grenzen, doch muss klar sein, dass die Regulierungsbehörde darauf achten wird, dass weitere Anbieter auftreten können, wenn ein Netz errichtet worden ist.
