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30.07.2006 18:46

Betandwin bereitet Klagen vor

Internet-Wettfirma will sich nicht mit Drogen-Dealern vergleichen lassen

Der Sportwettenanbieter Betandwin will sich mit Klagen gegen die Angriffe von Seiten der Behörden und Verbände wehren. Nach Informationen der 'Welt am Sonntag' droht das Unternehmen Beamten mit Unterlassungsklagen. "Wir werden Regierungsmitgliedern, die uns in der Vergangenheit bewusst und vorsätzlich verunglimpft haben, durch unsere Anwälte zu verstehen geben, dass wir im Wiederholungsfall mit Unterlassungsklagen reagieren", sagte Marcus Meyer, Direktor von Betandwin in Deutschland, der Zeitung. Teilweise sei die private Internet-Wettfirma in den vergangenen Wochen mit Drogendealern verglichen worden, sagte Meyer. 

Zudem droht Betandwin dem Land Sachsen mit einer Schadenersatzklage. Dort hat die Firma ihren Deutschlandsitz und ist Besitzerin einer DDR-Lizenz. "Für den Fall eines Lizenzentzugs will die deutsche Betandwin in einer Schadenersatzklage gegen das Land Sachsen vorgehen", sagte Meyer. Nach internen Schätzungen des Unternehmens soll sich der Wert der Klage bei einer halben Milliarde Euro bewegen.