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06.11.2014 09:26

Apple: Größe zählt nur beim Gewinn

Samsung verkauft die meisten Smartphones, Apple erzielt mit seinen den größten Gewinn - trotz kleinerer Displays

Apple hat es geschafft, mit einer Abweichung vom Kerngeschäft das jahrelange Dasein als Mauerblümchen im PC-Bereich zu beenden: Mit dem iPod ist Apple in neue Märkte eingedrungen, das iPhone und das iPad haben neue Märkte geschaffen bzw. wiederbelebt und nachhaltig geprägt. Als Nebeneffekt ist das Kerngeschäft trotz der generellen Marktschwäche stark wie nie.

Jetzt ist parallel zur sechsten Generation des iPhone der iPod Classic aus dem Angebot genommen worden. Stattdessen wird der iPod, der längst nicht mehr so stark nachgefragt wird, als Touch-iPod weiter verkauft. Das coole Click Wheel gehört somit der Vergangenheit an.

Apple ist allerdings nicht in jeder Hinsicht ein Vorreiter gewesen. Das iPhone ist erst in der jüngsten Generation gewachsen und hat sich dem allgemeinen Trend unter Smartphones angeschlossen, und die Displays vergrößert. Das sei eine bewusste Entscheidung gewesen, heißt es bei Apple, man hätte das iPhone auch viel früher vergrößtern können. Stattdessen habe man auf die Qualität gesetzt.

Und natürlich hat diese - wie auch der Markenname - ihren Preis. Denn Apple verkauft nur hochpreisige Smartphones, die älteren Modelle dienen als eine Art Discount-Angebot light, denn richtig billig sind nicht einmal die Vorgängermodelle. Damit verdient Apple prächtig, auch wenn es im Ranking lange nicht mehr reicht, Samsung die Marktführerschaft hinsichtlich der verkauften Stückzahlen streitigt zu machen.

Eine Gegenüberstellung zum dritten Quartal zeigt das: Apple verkaufte knapp 39,3 Millionen iPhones, Samsung 78,1 Millionen Smartphones. Allerdings soll der Gewinn des koreanischen Anbieters weit unter dem liegen, was Apple verdient hat. Während Apple mit dem iPhone 23,7 Mrd. Dollar umsetzte, liegt der Smartphone-Umsatz von Samsung bei 22,3 Mrd. Dollar darunter.


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