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27.03.2009 15:09

Alice: Qualität soll DSL-Kunden strömen lassen

Beim Kampf um DSL-Kunden setzt Anbieter Alice auf Qualität und Sercices

Was tun, wenn an der Preisschraube nur noch unter großen Schmerzen zu drehen ist und man sich als DSL-Provider irgendwie von der Konkurrenz abheben will? Alice, die Tochtergesellschaft der Hansenet, setzt auf Service. Hierzu hat der Anbieter von DSL-Verbindungen auf ein Bündel Maßnahmen gesetzt, die ab April realisiert werden sollwn. 

Das Ziel ist, den Neukunden eine gewisse Garantie für einen möglichst komfortablen Wechsel zum DSL-Anbieter Alice zu bieten. Der Wechsel soll reibungslos vollzogen werden, auf Wunsch soll sofort losgesurft werden können und Störungen sollen möglichst innerhalb eines Tages behoben werden. 

Interessant ist, dass Alice seine Versprechungen mit einer Art Strafgebühr für das eigene Unternehmen untermauern will. Kunden sollen sich bei Alice finanziell entschädigen lassen, wen die Versprechungen nicht eingehalten werden. Gedacht ist an eine Gutschrift in Höhe der Grundgebühr von vier Monaten. 

Bei Neukunden sieht das dann so aus: Wer sich einen DSL-Anschluss bei Alice bestellt, soll diesen auch innerhalb von drei Wochen aktivieren können. Andernfalls wird auf Forderung die Gebühr gutgeschrieben. Für Bestandskunden soll das im Falle von Anschluss-Störungen der Fall sein, wenn diese nicht innerhalb eines Tages behoben wird. 

Alice versucht den Wechsel zum eigenen DSL-Angebot auch dadurch schmackhaft zu machen, dass man per Alice Quickstart fix ins Internet kommt. Kostenlos geht das nicht, für 29,90 Euro kann sich der Neukunde einen UMTS-Stick ordern, der für den mobilen Zugang zum Internet möglich ist. 300 Megabyte sind inklusive, jedes Megabyte jenseits dieser Grenze kostet 25 Cetn.