|
Mobilfunkanbieter: Das Megabyte kostet nur einen Cent
Um dem Kunden die bisher oft sündhaft teure Datennutzung im Mobilfunk schmackhaft zu machen, setzen die Anbieter inzwischen vor allem auf Pauschalpreise. So kündigte T-Mobile in Hannover ein Pauschalangebot an, mit dem der Kunde für 50 Euro ein Datenvolumen von 5 Gigabyte übertragen kann. Dies entspricht einem Preis von 1 Cent je Megabyte - für das früher bis zu 20 Euro gezahlt werden mussten. Für 20 Euro kann der Kunde künftig 200 Megabyte im Monat mobil auf seinen Rechner laden, was für das gelegentliche Surfen im Internet durchaus reicht. Der mobile E-Mail-Abruf per Handy ist bei T-Mobile künftig für 3,95 Euro im Monat pauschal zu haben.
Der Preiskampf geht aber gleich los. So kündigte O2 in Hannover an, die 5 Gigabyte für den mobilen Datenverkehr im Inland schon für 25 Euro anzubieten; genauso, wie für das 200-Megabyte-Paket nur 10 Euro berechnet wird. Vodafone bietet einen Tarif für 50 Euro an und geht jetzt bei den Preisen für die Datennutzung im Ausland in die Offensive.
Auch mit neuen Geschwindigkeiten sollen die Kunden gelockt werden. Während die Daten früher nur im Schneckentempo übertragen wurden, bieten die neuen UMTS-Netze jetzt Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit in der Sekunde und sind damit schneller als die meisten DSL-Anschlüsse. Diese auch HSDPA genannte Technik ist in den Netzen von Vodafone und T-Mobile inzwischen verfügbar und steht vor allem in den Großstädten und Ballungszentren zur Verfügung. O2 wartet noch ab, ob auf HSDPA aufgerüstet werden soll.
|