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Google: Hintergründe
Marissa Mayer, Product Managerin bei Google und langjährige Mitarbeiterin des Unternehmens, hat anlässlich eines Vortrags in San Francisco einige Hintergrundinformationen über die Entwicklung der Google-Benutzeroberfläche gegeben.
Mayer ist seit 1999 bei Google mitverantwortlich für das User Interface (UI) der Suchmaschine und leitet heute die Abteilung "Consumer Web Products". Sie ist an der Entwicklung von Froogle, GMail und anderen Google-Diensten beteiligt. Die Kargheit des Google-Designs erklärt sie historisch mit den fehlenden HTML-Kenntnissen beziehungsweise der HTML-Absinenz der beiden Firmengründer. Selbst der Submit-Schalter soll erst in einem späten Entwicklungsstadium eingeführt worden sein. Bis dahin wurden Suchen einfach mit der Return-Taste eingeleitet.Ebenfalls früh fanden regelmäßige Tests statt, bei denen das sog. lock & fee" der Oberfläche durch Anwender geprüft wurde. Entscheidungen über Änderungen am Design oder über die Einführung neuer Funktionen werden immer auf Grundlage von Statistiken gefällt, nie aufgrund von Erfahrungswissen oder (Lehr-) Meinungen. Als man bei den ersten Tests beispielsweise feststellte, dass einige Anwender aufgrund des aufgeräumten Designs noch auf den Seitenaufbau warteten, obwohl dieser schon abgeschlossen war, wurde ein Copyright-Hinweis als Fußzeile eingeführt. Dieser Copyright-Hinweis ist auf den ersten Ausgaben des UI bei Archive.orgaus dem Jahr 1998 noch zu sehen. Ein weiteres Beispiel ist das bei Tippfehlern erscheinende "Meinten Sie xy?", das zunächst nur oberhalb der Suchergebnisse eingeblendet wurde. Doch diese Position wird von den Suchenden meist ignoriert, denn sie konzentrieren sich hauptsächlich auf die ersten Ergebnisse. Als Konsequenz erscheint nun "Meinten Sie xy?" zusätzlich am Ende der Seite, unter den Ergebnissen. Dabei kommt laut Mayer regelmäßig eine 20%- beziehungsweise 5%-Regel zum Einsatz: Mindestens 20% der Anwender müssen eine bestimmte Funktion benutzen, um sie dauerhaft einzuführen. Benutzen mindestens 5% der Anwender eine Suchfunktion, so wird sie zumindest in der "Erweiterten Suche" aufgenommen. Das dürfte unter anderem erklären, wieso das Google-Verzeichnis bei Google.com in die zweite Reihe verbannt wurde, bei Google.de aber immer noch von der Startseite verlinkt wird. Um die für diese UI-Fortentwicklung benötigten Statistiken zu erhalten, sind Tests notwendig, bei denen kleinen Anwendergruppen in einer Art Experiment mit Variationen konfrontiert werden, ohne sie auf diesen Umstand hinzuweisen. In den USA werden so regelmäßig Kunden von Excite@Home als "Probanden" ausgewählt. Aber auch regionale Tests werden durchgeführt. Schon bei einer früheren Gelegenheit hatte Mayer etwa erklärt, dass australische Nutzer säuerlich auf die ignorante Gleichsetzung von Eis und Schnee mit Winterferien reagierten. Die Tests, bei denen Thumbnails der Ergebnisseiten eingeblendet wurden, verliefen beispielsweise sehr negativ. Viele Anwender deaktivierten umgehend die neue Funktion. Allerdings zeigte sich auch, das Thumbnails immer dann positiv bewertet wurden, wenn dem Anwender die Ergebnisseite bereits bekannt war. Aus diesem Grund wurde die Thumbnail-Vorschau bei der Web-Suche zwar nicht eingeführt, wohl aber bei der Desktop-Suche Googles. Solche und ähnliche Details machen deutlich, wie wichtig das Thema "User Interface" bei Google genommen wird. Und es ist bezeichnend für das Unternehmen, dass alle Entscheidungen auf Statistiken beruhen. Gruß vom Reisenden
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Ein Stellenangebot Googles sorgt (wieder einmal) für Spekulationen. Es wird angenommen, dass die Suchmaschine am Aufbau eines globalen Glasfaser-Netzwerks arbeitet.
Die fragliche Anzeige ("Google Job Opportunities") macht es dabei den spekulierenden Medien nicht gerade schwer, solche Schlüsse zu ziehen. Recht eindeutig heißt es dort in der Aufgabenbeschreibung, dass der oder die zukünftigen Mitarbeiter in der Lage sein müssen, so genannte "Dark Fiber"-Verträge auszuhandeln. Gemeint sind damit ungenutzte (dunkle) Glasfaser-Verbindungen in Ballungszentren aber auch Langstrecken-Verbindungen. Wie es weiter heißt, sollen diese Verträge explizit dem Aufbau eines globalen Backbone-Netzwerks dienen. Allerdings ist damit nur ein Teil der Aufgaben für die zukünftigen Mitarbeiter Googles beschrieben. Sie müssen beispielsweise auch in der Lage sein, Racks in konventionellen Rechenzentren anzumieten, oder Techniker-Dienstleistungen für den Betrieb einzukaufen. Außerdem müssen sie über Hardware-Kenntnisse wie etwa über Klimaanlagen, Generatoren, netzunabhängige Stromversorgung (UPS) und viele andere Komponenten verfügen. Kurz: Google sucht nach gestandenen Einkäufern, die technisch versiert sind und sich sowohl im Netzwerk- als auch im Data Center-Betrieb auskennen. Für Spekulationen, ob Google nun bald sein Kerngeschäft verlagert und sich zum Backbone-Betreiber mausert, scheint es jedenfalls noch zu früh. Denn auch wenn sich hinter der Stellenanzeige noch so viele geheimnisvolle Google-Pläne verbergen könnten: Wenn sie wirklich so geheim wären, würde Google sie dann in einer Stellenanzeige hinausposaunen? Google wants 'dark fiber' | CNET News.com
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Scottie Claiborne setzt sich mit der Frage auseinander warum manche neue Website bei Google nicht oder erst nach sehr langer Zeit gefunden wird. Das Problem kennen wir aus Anfragen von Kunden. Die Index-Seite eines neuen Projekt ist Google zwar bekannt, doch weitere Seite werden nicht aufgenommen, von einem Ranking lässt sich schon gar nicht sprechen.
Scottie Claiborne vermutet eine absichtliche Verzögerung durch Google, es geht um einen Zeitraum von einem halben Jahr oder länger. Der Grund könnte in verteilten Domains liegen. Der Trick besteht darin eine größere Website gleich auf diverse neue Domainnamen zu verteilen, um ein eigenes kleines Mininetzwerk aufzubauen. Google selbst sagt, dass neue Seiten nicht indexiert werden, wenn es keine Verweise dahin gibt. Wenn die Beobachtung richtig ist oder zumindest Gefahr in diese Richtung besteht, lässt sich wenig dagegen tun. Webdesigner, die neue Projekte für Kunden realisieren, sollten dann bereits bei Projektbeginn ein Muster mit vorläufigen Inhalten ins Netz stellen, um die Wartezeit zu verkürzen. Scottie Claiborne empfiehlt noch einen anderen Trick, man nutze eine Subdomain, einer bereits indexierten Website des Kunden.
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Googles Zeitgeist zum Jahresende 2004 bietet einen einzigartigen Blick zurück auf die wichtigsten Ereignisse und aktuellsten Trends des vergangenen Jahres. Er stützt sich auf Milliarden Suchanfragen, die während des letzten Jahres von Google-Nutzern überall auf der Welt gestellt wurden.
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Die britische Times online will erfahren haben, dass Google in das Geschäft mit der Internet-Telefonie einsteigen möchte.
Der deutlichste Hinweis auf ein konkretes Projekt findet sich in der Einleitung und auch da heißt es im Grunde nur, dass "Google darauf aus zu sein scheint, einen kostenlosen Telefonie-Service über Breitband-Leitungen zu starten". Im weiteren Verlauf des Textes wird Bezug auf die ominöse Stellenanzeige Googles genommen, die in der vergangenen Woche für Spekulationen sorgte. Laut dieser Stellenanzeige sucht Google Mitarbeiter, die Verträge über ungenutzte Glasfaser-Verbindungen in Ballungszentren sowie im Langstrecken-Bereich aushandeln können. Allerdings hat die Vorstellung einen gewissen Reiz. Nicht nur, weil damit ein Gegengewicht zum proprietären System "Skype" des einstigen Kazaa-Gründers Niklas Zennström in Sicht käme. Die Software für dieses System wurde zwar bereits über 50 Millionen Mal geladen und die bisherigen Erfahrungsberichte scheinen eher positiv. Doch etwas stutzig macht alleine schon, dass Zennström im Interview angeben kann, wie lange ein durchschnittliches Gespräch dauert und wie viele Skype-Nutzer gerade telefonieren. Diese Daten für sich mögen Teil harmloser Nutzungsstatistiken sein. Allerdings darf man nicht vergessen, dass Zennström bei seiner Kazaa-Software auf das Refinanzierungsmodell "Spyware" setzte und damit nur geringe Integrität bewies. Dagegen setzt Google auf das Motto "Sei nicht böse" ("Don’t Be Evil") und bisher konnte noch kein Nachweis erbracht werden, dass die Suchmaschine diesem Motto nicht folgt. Wenn auch das Beispiel GMail zeigen konnte, dass Google keine Bedenken hat, die private Kommunikation der Anwender maschinell zu analysieren, um geeignete Werbeeinblendungen vorzunehmen. Eine Übertragung dieses Denkens auf ein Telefonie-Angebot wäre daher nicht auszuschließen. Doch ein Telefonie-Service Googles hätte viele Vorteile. Vor allem, wenn es als Ergänzung zur Suchmaschine dienen würde. Etwa in der Form, dass zu den Suchergebnissen - auf Wunsch des Site-Betreibers - auch ein Link für eine Telefon-Verbindung angegeben würde. Oder, wenn sich Google zum globalen Telefonbuch entwickeln würde. Oder, wenn der Kommunikationskanals GMail um die Möglichkeit der Telefonie ergänzt würde und sich zum web-basierten "Organizer" im Sinne von Microsoft Outlook entwickelte.
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Von den Google Labs wird erstmals eine Videosuche vorgestellt. Google Video erhebt den Anspruch, kürzlich ausgestrahlte Fernsehsendungen zu durchsuchen, beschränkt sich dabei aber auf 8 US-Stationen. Als Ergebnis werden keine Mitschnitte, sondern nur Standbilder und beschreibende Texte (Transkripte) der Sendungen geliefert.
Allerdings spricht Google in diesem Zusammenhang von einer Möglichkeit, die es "noch nicht" gibt ("Not yet, but stay tuned..."). Die Suche selbst orientiert sich erwartungsgemäß nur an den Transkripten der Sendungen. Eine Analyse des Bildmaterials findet nicht statt. Auch Yahoo hat Ende vergangenen Jahres eine erste Video-Suchmaschine präsentiert. Dort geht es aber weniger um die Durchsuchung des Fernsehprogramms, als vielmehr um die Suche nach audiovisuellen Inhalten im WWW.
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Bisher war die Suche bei Google auf maximal 10 Begriffe beschränkt. Doch das hat sich in den letzten Tagen geändert. Nun ist es möglich, bis zu 32 Suchbegriffe (auch als Phrase in Hochkommata) einzugeben. Für die meisten Anwender dürfte sich dadurch kaum etwas ändern. Doch bei der Suche nach Textdubletten beziehungsweise nach Zweitverwertungen des gleichen Textes auf anderen Sites dürfte diese Neuerung sehr hilfreich sein.
Google Increases Maximum Number of Query Terms Ben Goodger, als leitender Entwickler (Lead Engineer) von Firefox für die Veröffentlichung der Version 1.0 aber auch der kommenden Versionen (1.5 und 2.0) des Browsers verantwortlich, wird sein Gehalt zukünftig nicht mehr von der Mozilla Foundation erhalten. Stattdessen hat er nun einen Vertrag mit Google, obwohl sich sein Arbeitsgebiet kaum ändern wird. Auch weiterhin wird er sich in Vollzeit dem Projekt "Firefox" widmen. Google unterstützt damit direkt die weitere Entwicklung des Browsers. Über eventuelle Pläne seines neuen Arbeitgebers, die damit verbunden sein könnten, will sich Goodger nicht äußern. Offenbar hat er kein Interesse, sich an den zwangsläufig auftretenden Spekulationen über die Pläne der Suchmaschine zu beteiligen. Changes (Inside Firefox, Blog von Ben Goodger)
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Schon Klaus Schallhorn nahm in seinem Suchmaschinen-Blog die Google-Ankündigung eines neuen Link-Attributes rel=nofollow ein wenig auf die Schippe.
Wie er anmerkt, gibt es auch so schon hinreichende Möglichkeiten, um Kommentar-Spammern die Suppe zu versalzen. Etwas dicker trägt jetzt die Parodie "Link Condom" auf, bei der die von Google nicht erwähnten Vorteile der kostenlosen (Free!! Free!! Free!!) Anti-Spam-Lösung beschrieben werden. So zum Beispiel die Möglichkeit, endlich auf "schlechte Seiten" verlinken zu dürfen, ohne eine Bestrafung durch die Suchmaschinen befürchten zu müssen. Suchmaschinen Spam-Stop (Suchmaschinen-Blog) Preventing comment spam (Google Blog)
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Google hat sich mal verpflichtet, "nichts Böses zu tun" und ist nicht zuletzt deshalb der Liebling der Massen.
Doch darf, wer nichts "Böses" tun mag, trotzdem an dem mehr als fragwürdigen Treiben im Bereich des US-Patentwesens teilnehmen? Tim Bray kommt in seinem Blog jedenfalls zum Ergebnis, dass sich Google mit seinem Patent für die Hervorhebung von Suchbegriffen in Ergebnisseiten auf die gleiche Stufe mit anderen Unternehmen stellt, die ebenfalls Banalitäten als Patent zur Anmeldung gebracht haben. Und Bray müsste als Technology Director bei Sun Microsystems eigentlich wissen, wann ein Patent "Bullshit" ist. So zerpflückt er das US-Patent Nr. 6,839,702 samt seiner höchst aussageschwachen Zeichnungen und kommt zu folgendem Schluss: Zitat:
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Seit vielen Jahrzehnten versucht die Wissenschaft den Bedeutungsgehalt von Worten messbar zu machen. Zwei Forscher aus den Niederlanden und Australien haben nun möglicherweise einen praktikablen Ansatz gefunden. Wie sie in ihrem Beitrag "Automatic Meaning Discovery Using Google" beschreiben, verwenden sie stark vereinfacht ausgedrückt eine einfache Maßzahl, die sich aus der Benutzung des Google-Index' ergibt. Die Entscheidung gerade für diesen Index ergibt sich aus der bisher unerreichten Größe des Suchmaschinen-Indexes, der von Google mit über 8 Milliarden Dokumenten beziffert wird.
Die Wissenschaftler, Paul Vitanyi und Rudi Cilibrasi, gehen dabei von folgender Überlegung aus: Jedes Wort und sein Bedeutungsgehalt stehen in einem Zusammenhang zu anderen Begriffen. Und das nicht nur in einem "sematischen Raum", sondern auch, was ihre Erscheinung in geschriebenen Texten angeht. Der Begriff "Reiter" wird in Texten voraussehbar häufig im Zusammenhang mit den Begriffen "Pferd" und "Sattel" erscheinen. Daher lässt sich umgekehrt aus einer solchen Cluster-Bildung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch auf den Bedeutungsgehalt eines Wortes schließen. Der New Scientist macht die Anwendung dieses Prinzips mit einem weiteren Beispiel deutlich: Sucht man bei Google gleichzeitig nach den beiden Begriffen "Kopf" und "Hut" ("Head" und "Hat"), so erhält man neun Millionen Treffer. Sucht man dagegen nach "Hut" und Banane ("Hat" und "Banana"), so findet Google nur eine halbe Million Dokumente, in denen beide Begriffe gleichzeitig auftreten. Das bedeutet, dass die "normalisierte Google Distanz" (NGD) als Maßzahl für die Nähe beziehungsweise die Distanz semantischer Konzepte dienen kann. Damit ist der Ansatz der beiden Wissenschaftler allerdings nur sehr grob vereinfacht beschrieben. In ihrem Artikel beschreiben sie noch viele weitere Details, beispielsweise die Benutzung der Suchmaschine betreffend. Und sie skizzieren, wie sie mit Hilfe der ebenfalls von Cilibrasi entwickelten Open Source Software CompLearnauf Basis komprimierter Daten nach Mustern suchen, um sematische Cluster bilden zu können. Diese Software kann beispielsweise auch dazu eingesetzt werden, um unbekannte Musikstücke zu analysieren und gegebenenfalls einem bestimmten Musiker zuzuordnen. Mit CompLearn gelingt es auf Grundlage der NGD, beispielsweise Farben und Zahlen voneinander zu trennen, oder niederländische Maler lediglich anhand der Titel ihrer Werke zu gruppieren. Das alles gelingt nicht gerade zu hundert Prozent, aber mit dennoch erstaunlich guten Ergebnissen. Vor allem deshalb erstaunlich, da ja der Datensatz Googles vollständig ungeordnet ist, Dokumente in vielen verschiedenen Sprachen enthält und einem "Rauschen" unterliegt, das durch die unterschiedlichsten Fehlerquellen verursacht wird. Dennoch scheint der Ansatz von Vitanyi und Cilibrasi erfolgversprechend. Eine konkrete Anwendung könnte sich beispielsweise schon darin ergeben, die NGD im Rahmen von Übersetzungs-Software einzusetzen. Etwa dort, wo verschiedene Interpretationen eines Wortes vorliegen. Sinnvoll wäre es aber auch, solche Techniken bei Google selbst einzusetzen.
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Heimlich, still und leise hat sich Google Zugang zum Bereich des Domain-Verkaufs verschafft. Der Name der Suchmaschine erscheint seit Neuestem auf der ICANN-Liste der akkreditierten Registrars.
Bret Fausett, seit Jahren für den ICANN-Blog "Lextext" verantwortlich, hat die Veränderung auf der Liste der Registrars wohl als Erster bemerkt. Aber auch er verfügt über keine weiteren Informationen und so bleibt es den Spekulationen überlassen, welche Pläne Google mit dieser Neuerung verbindet. Dazu sollte man aber zunächst einmal bedenken, dass es für ein Unternehmen in der Größenordnung Googles kein allzu großes Problem darstellt, eine ICANN-Akkreditierung zu erhalten. Aus finanzieller Sichte bedeutet eine Bewerbung die Zahlung von 2.500 Dollar Anmeldegebühr sowie 7.000 Dollar Vertragsgebühr für die TLDs .biz, .com, .info, .name, .net, .org und .pro. Die Ausarbeitung der verschiedenen Anträge und Richtlinien ist zwar mit weit mehr Aufwand verbunden, doch auch in dieser Hinsicht dürfte Google über die notwendige Expertise verfügen. Immerhin haben 460 andere Unternehmen diese Hürden auch bewältigt. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Margen im Domain-Verkauf sehr klein geworden sind, muss man die Erwartungen an die Rolle Googles als Registrar wohl noch weiter nach unten schrauben. Die Suchmaschine dürfte mit manchem Klick auf eine Adwords-Anzeige mehr Gewinn machen, als mit dem Verkauf einer Domain auf Jahre hinaus. Berücksichtigt man die Werbekosten, so verkauft wohl mehr als ein Registrar seine Domains mit Verlust. Allein um einen Neukunden zu werben. Als das von Google durchaus angestrebte "zweite Standbein" kann man das Domain-Geschäft daher wohl kaum bezeichnen. Wahrscheinlicher ist da schon, dass Google als Betreiber von Blogger.com in die Rolle des Domain-Verkäufers schlüpft. Die dort schreibenden Blogger liefern schließlich die Umgebung für die Einbettung von Google-Anzeigen und wollen daher gepflegt sein. Da liegt es nahe, dass man diesem Helfervölkchen mit dem Verkauf günstiger Domains entgegenkommt und dieses Angebot mit dem bereits bestehenden Hosting verbindet. Als Registrar kann man diese Domain-Preise dann besonders kostengünstig abgeben. Denn wie Netcraft es formuliert, ist der Sektor des Blog-Hostings "notorisch preis-empfindlich".
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Google CEO Eric Schmidt kann sich freuen, das 4. Quartal 2004 war wirklich "exceptional", auch wenn Umsatzsteigerungen im vierten Quartal auch im Online-Bereich nicht gerade ungewöhnlich sind.
Die Bruttoeinnahmen sind demnach mit 1.032 Millionen Dollar auf den bisher höchsten Wert gestiegen. Das entspricht einem Plus von 28 Prozent gegenüber dem 3. Quartal und einer Verdopplung (+ 101%) gegenüber dem Vorjahr. Die jetzt vorgelegten Zahlen geben aber auch einen Einblick, wie sich diese Einnahmen zusammensetzen: 530 Millionen Dollar nimmt Google auf den eigenen Sites ein, also in erster Linie mit den Suchmaschinenseiten und auf den Seiten von Blogger.com. Das entspricht 51 Prozent der genannten Milliarde. Der Rest der Einnahmen (490 Mio. Dollar, 48%) entfällt auf das Adsense-Programm. Das bedeutet, Google streut seine Werbeaufträge recht gleichmäßig auf beide Bereiche. Allerdings scheint hier gegenüber dem Vorjahr eine unterschiedlich schnelle Entwicklung einzusetzen: Die Einnahmen auf den Google-Seiten stiegen um 118 Prozent, die Einnahmen auf den Partner-Seiten "nur" um 92 Prozent. Das mag zu einem gewissen Teil dadurch zu erklären sein, dass von Seiten der Werbekunden immer wieder Zweifel und Kritik am Adsense-Programm zu vernehmen sind. Insbesondere das Thema "Klickbetrug" wird immer wieder angesprochen. Einige Kunden bevorzugen daher, nicht am Adsense-Programm zu partizipieren. Daneben dürfte die Entwicklung aber auch damit zu tun haben, dass Google selbst eine solche Verlagerung anstreben wird, sofern genügend Möglichkeiten zur Einblendung auf den eigenen Seiten existieren. Denn wie man an den Zahlen erkennen kann, sind die zusätzlich eingeworbenen Werbeoberflächen des "Google Network" - also in erster Linie der Adsense-Partner - teuer erkauft. Von den 490 Millionen Dollar, die dort eingenommen werden, reicht die Suchmaschine 378 Millionen Dollar (77%) an seine Partner als "Traffic Acquisition Costs" weiter. Von jedem Werbe-Dollar im Adsense-Programm bleiben Google also nur 23 Cent, während der auf der Suchmaschine eingenommene Werbe-Dollar mit niemandem geteilt werden muss. Allerdings dürfte das Interesse, die Adsense-Partner am Kuchen teilhaben zu lassen, nicht nur vom kurzfristigen Gewinndenken geleitet sein. Die Adsense-Partner sind nicht nur als Lieferanten ausgelagerter Werbeoberflächen zu sehen. Sie tragen auch zur Omnipräsenz Googles bei, denn die Adsense-Anzeigen sind allgegenwärtig. Zusätzlich erhöhen die kleinen Geldgeschenke sicher bei vielen Teilnehmern auch die Bindung an die Suchmaschine. Schließlich ist Google das eigene Image sehr wichtig. Daher erklärt das Unternehmen ja auch zu seinem Verhaltensgrundsatz, nichts Böses tun zu wollen. Und damit daran keine Zweifel aufkommen, ist Schweigen eine andere wesentliche Image-Komponente Googles.
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Google hat auf der US-Startseite google.com nun einen Link auf die lokale Suche (Google Local) integriert.
Diese Suchfunktion ist zwar immer noch mit "Beta" gekennzeichnet, doch das trifft auch auf andere voll funktionale Angebote der Suchmaschine zu. Nach den Erklärungen des Product Managers Marissa Mayer ist die Integration auf die Startseite wohl als Test anzusehen, ob mindestens 20 Prozent der Google-Besucher diese Funktion nutzen. Nur dann wird sie dauerhaft eingebunden werden.
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99Zerossollten Freunde von Google-Blogs wohl im Auge behalten, denn dort schreibt ein frischgebackener Google-Mitarbeiter recht offen über seine ersten Erfahrungen. So offen, dass ihm sein Arbeitgeber wohl schon einmal nahe legen musste, seine Postings zu überarbeiten und der Blog einen Tag nicht zu erreichen war. Der Autor hatte die von Google angebotenen Leistungen für Mitarbeiter mit denen seines früheren Arbeitgebers Microsoft verglichen und kam zum Ergebnis, dass man bei Microsoft wohl etwas besser gestellt ist. Dafür kann er nun in San Francisco leben und das gleicht wohl Einiges aus.
Google blogger reappears, redacted (C|Net)
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Das Google-Labor hat wieder eine Neuerung ausgespuckt: Google Maps. Hierbei handelt es sich nicht einfach nur um Landkarten, sondern um eine Verquickung aus Landkarte, Routenplanung und Gelben Seiten.
Besonders eindrucksvoll ist die von den Google Maps gebotene Dragging-Funktion. Im Unterschied zu anderen Karten erfolgt der Seitenaufbau hier nicht ständig komplett neu. Eine Karte kann vielmehr mit der Maus in eine neue Position gezogen werden und wird dort komplettiert. Der Zoom erfolgt mit Hilfe eines Schiebereglers. Leider ist Google Maps auf Karten aus den USA beschränkt.
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