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Offenbar schon seit Samstag bleibt der Balken im Google Toolbar des Internet Explorers und auch in den "Extensions" für Firefox gleichmäßig grau. In den unzähligen Foren, die sich mit Suchmaschinen- beziehungsweise Google-Optimierung beschäftigen, sorgt dies für heftige Diskussionen.
Einige scheinen froh, auf diesen (unzuverlässigen) Blick in die Kristallkugel zukünftig verzichten zu können. Die anderen hoffen, dass es sich nur um ein kurzzeitiges Verschwinden handelt. Und wie sich inzwischen Einige zu erinnern meinen, waren auch im Vorfeld der letzten "major Updates" des Page Ranks alle PR-Werte aus dem Toolbar verschwunden. Von Google selbst ist auch auf Rückfrage bisher keine Antwort zu erhalten. Weder im Google Blog, dem eher inoffiziellen Instrument für externe Unternehmenskommunikation, noch in den Pressemitteilungen wird das Thema angeschnitten. Und der "Google-Guy", der für die "weiche Kommunikation" in Foren abgestellte Mitarbeiter der Suchmaschine schweigt sich bisher ebenfalls aus. Soviel Schweigen ist selbst für Google ungewöhnlich. Allerdings wirbt die Suchmaschine noch immer mit dem Verweis auf die Page Rank-Anzeige für den Google Toolbar. Und auch eine weitere Beobachtung scheint sich zu bestätigen: Die Page Rank-Angaben im inzwischen in den Hintergrund getretenen Google Directory wurden in jüngster Vergangenheit zumindest teilweise aktualisiert. Ganz abschreiben sollte man den Page Rank also vorläufig noch nicht...
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Die inzwischen zum Google-Imperium gehörende Mapping-Software "Keyhole" (Landkarten, Luftaufnahmen, Satellitenbilder etc.) wurde generalüberholt und soll zukünftig den Namen "Google Earth" tragen.
Bisher durften allerdings nur Keyhole-Abonnenten die Beta-Version dieser Software testen. Wie man jedoch beispielsweise im "Unofficial Google Weblog" oder auch bei NewRecruit an den dort veröffentlichten Screen Shots erkennen kann, scheint die neue Version noch eindrucksvollere Bilder als die Keyhole-Software zu liefern. Wie es weiter heißt, werden nun auch die bisher weniger berücksichtigten Regionen (z.B. weite Teile Europas) zumindest in mittlerer Auflösung dargestellt. ![]() In der hohen Auflösung, die dicht bevölkerten Regionen vorbehalten bleibt, sind Gebäude und Fahrzeuge zu erkennen. Da gleichzeitig die Dienste Google Local und Google Maps integriert sind, darf man durchaus auf eine kostenlose Veröffentlichung der finalen Version hoffen.
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Erst gestern hat Henk van Ess sein Blog "Search Bistro" eröffnet. Doch schon sein erster Beitrag erschien ihm so wichtig, dass er ihn höchstpersönlich bei Slashdot anmeldete. Der Titel des Postings "Google Secret Lab, Prelude", tat dann sein Übriges, um die Aufmerksamkeit der Slashdot-Editoren zu erregen.
Dabei ist das von van Ess "gelöste" Mysterium gar keines. Vermutlich waren es auch nicht die beiden von ihm zitierten Foren-Diskussionen über seltsame URLs im Referrer Log (eval.google.com), die ihn auf dieses Geheimnis lenkten. Vielmehr gibt der Journalist in einem Diskussionsbeitrag selbst an, von einem Studenten seiner Lehrveranstaltung an der Universität Amsterdam von dem "Labor" erfahren zu haben. Denn der Student hat einen der von Google mehrfach ausgeschriebenen Teilzeit-Jobs als "Quality Rater" angenommen. Die Voraussetzungen für diesen Job sind nicht allzu hoch: Gute Kenntnisse der Landessprache, hinreichende Englisch-Kenntnisse und eine schnelle Internet-Verbindung sind die wichtigsten Bedingungen für einen Mitarbeiter der Qualitäts-Kontrolle, der nach Schulschluss die Fähigkeiten Googles nach einem standardisierten Verfahren bewerten will. Kontrolleure auf Taschengeld-Basis werden laut der Job-Übersicht von Monster.de in Deutschland, aber auch in mehreren anderen europäischen Ländern gesucht. Jobs, die von Studenten in Teilzeit wahrgenommen werden, sind aber normalerweise wenig geheimnisvoll. Ganz davon abgesehen, dass auch bei anderen Suchmaschinen menschliche Testpersonen herangezogen werden, um die Qualität der Ergebnisse zu überprüfen. Doch das zu erwähnen würde eval.google.com entmystifizieren. Und es würde verhindern, dass allzu viele Besucher des neuen Blogs der Aufforderung des Betreibers folgen können, auf die Google Anzeigen zu klicken, um die Provider-Kosten zu bezahlen. Denn sind ja jetzt besonders hoch, nachdem die Slashdot-Horde auf den Blog und sein interessantes erstes Posting aufmerksam wurde. Weiß der Teufel, wie das geschehen konnte...
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Der Suchmaschinenbetreiber Google stellt den neuen Service Google Sitemaps für Webmaster vor. Wie das Unternehmen heute in Hamburg bekannt gab, soll es Betreibern auf diese Weise ermöglicht werden, neue Websites oder Änderungen an Websites selbst an Google zu übermitteln. "Es soll Google mehr Informationen über Web Content liefern, damit wir die Suchergebnisse für Nutzer weltweit verbessern können", so Google-Deutschland-Sprecher Stefan Keuchel.
Bisher mussten Seitenbetreiber darauf warten, dass Google seine Crawler ausschickt, damit Neues in den Google Suchindex aufgenommen wurde. Jetzt können Webmaster Google über alle existierenden Seiten informieren, die Seiten, die zuerst gecrawlt werden, sollen priorisieren und festlegen, wenn Seiten aktualisiert wurden, so dass Google diese Inhalte schneller indexieren kann. "Google Sitemaps richtet sich an alle Webmaster. An solche mit einer einzigen Webseite und auch an Unternehmen mit Millionen von Seiten", so Keuchel weiter. Webmaster können sich für das Programm anmelden. Dann erstellen und übermitteln sie eine XML formatierte Site List. Dieses Dokument kann durch den Google Sitemap Generator erstellt werden, ein kostenloses Open Source Instrument, das XML Sitemaps für die meisten Webseiten generiert. Das neue Programm ersetze die Crawler-Technologie nicht, sondern stelle eine Erweiterung dar. "Nutzer von Google Sitemaps haben keine Garantie, dass ihre Seite im Google Index aufgenommen wird. Ebenso hat es keinen Einfluss auf das Ranking auf den Google Ergebnisseiten", so Keuchel weiter.
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Google: San Francisco in 3D
Google beabsichtigt angeblich ein weiteres Experiment in Sachen "Mapping" beziehungsweise "virtuelle Abbildung räumlicher Informationen". Mit Hilfe von Laser-Abtastung und digitalen Fotos soll ein dreidimensionales Abbild von San Francisco aufgezeichnet werden.
Eine Bestätigung von Seiten Googles gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch der Journalist Tom Foremski scheint seine Informationen von der Stanford University erhalten zu haben, wo schon an mehreren Projekte in diesem Umfeld gearbeitet wird. In einem davon, dem "Stanford CityBlock Project", könnte man die Grundlage des Google-Projektes sehen. Und eben dieses Projekt wird bereits von Google finanziert. Sollte es tatsächlich zur Umsetzung kommen, dann würde Google mit dieser 3D-Darstellung alle bisherigen Projekte der Konkurrenz in den Schatten stellen. Selbst das ehrgeizige Foto-Verzeichnis von a9.com könnte mit einer dreidimensionalen Stadt nicht mehr mithalten. Und es ist kaum anzunehmen, dass Google sich im Erfolgsfall auf ein Abbild von San Francisco beschränken würde. Doch auch andere Datenbanken lassen sich mit Google Maps verknüpfen: In Florida beispielsweise werden inzwischen die Daten von vorbestraften Sexualtätern mit Google Maps verknüpft. Das Ergebnis unter FloridaSexualPredator.com ist ebenso informativ wie beklemmend. Damit soll dieses Projekt keineswegs abgewertet werden, denn im Sinne der Kriminalprävention hätten solche Modelle möglicherweise schon viel Unheil verhindern können. Doch eine kritische Auseinandersetzung mit dem, was solche Vorhaben in Zukunft noch bringen können, sollte man sich dennoch nicht ersparen.
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Google Video-Suche - der nächste Schritt
Nach Informationen von C|Net wird Google noch in diesem Sommer eine Suchmaschine für Web-Videos starten, bei der die Ergebnisse mit kurzen Filmausschnitten angereichert werden.
![]() Und wie es bei C|Net weiter heißt, soll die angekündigte Video-Vorschau zwei eher widersprüchliche Konzepte der bisherigen Video-Suche miteinander verknüpfen: Das im Januar gestartete Google Video und den im April nachgelegten Video-Upload. Werden nun diese beiden Konzepte gemischt, so stellt sich als wahrscheinlichste Lösung an, dass Film- und Fernsehinhalte durchsucht werden und man als Ergebnis eine kurze audiovisuelle Vorschau erhält. C|Net vermutet, dass sich daran dann ein kommerzielles "Bezahlfernsehen" auf dem Computer anschließen wird, das sich langfristig - nach Absprachen beispielsweise mit den Filmstudios - zu einer Art TV-on-Demand im Streaming-Format entwicklen könnte.
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Google hat offenbar bereits im Jahr 2003 ein Patent für ein Verfahren beantragt, mit dem sich Adsense-Anzeigen in RSS-Feeds integrieren lassen. Seit April werden die ersten, ausgewählten RSS-Feeds bereits mit Adsense-Anzeigen beschickt.
Im Mai wurde dann ein Anmeldeformular veröffentlicht, mit dem Herausgeber solcher Feeds sich für die Teilnahme am Programm bewerben können.
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Yahoo und Microsoft wollen mit neuen Angeboten das Werbe-Programm Googles angreifen. Beide Unternehmen werden es Betreibern von Webseiten zukünftig ermöglichen, kontextbezogene Anzeigen zu beziehen. Das Yahoo Publisher Network soll heute starten, Microsoft will mit seinen MSN Keywords in der kommenden Woche folgen. Das berichtete das 'Wall Street Journal' (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Manager der beiden Betreiber. Der kleinere Suchmaschinenanbieter Ask Jeeves arbeitet ebenfalls an einem vergleichbaren Programm.
Die Unternehmen erhoffen sich aus dem Einstieg in den Markt, eine der zukünftig größten Einnahmequellen im Online-Segment zu erschließen. Der Markt für kontextbezogene Anzeigen soll in diesem Jahr von 3,9 Milliarden Dollar auf 5,4 Milliarden Dollar anziehen. Zwar entfällt ein Teil dabei auf die direkte Platzierung von Werbung in den Suchergebnissen, Google generiert jedoch bereits 630 Millionen Dollar im Quartal mit seinem AdSense-Programm, dies entspricht 47 Prozent des Umsatzes. Für Werbetreibende lohnt sich das Engagement in dem Bereich, da auch eng umgrenzte Zielgruppen mit einem geringen Recherche-Aufwand erreicht werden können. Auch kleine Webseiten können sich für die Partnerprogramme anmelden und erhalten automatisiert Anzeigen passend zum Inhalt ihrer Sites ausgeliefert. Yahoo hat seine Infrastruktur zur Auslieferung der Anzeigen bereits fertig gestellt. Bisher wurde das Projekt in einer Betaphase mit 160 Partnern getestet. Das Unternehmen kündigte an, zukünftig neben Werbung auch Inhalte anzubieten, die abhängig vom Thema der jeweiligen Partner-Seite ausgeliefert werden. Musik-Foren könnten so beispielsweise direkt Nachrichten aus Yahoos Musik-Plattform beziehen. MSN Keywords steht vorerst ebenfalls nur ausgewählten Kunden zur Verfügung. Wie bei Google will der Betreiber die Schlüsselwörter, auf die die Anzeigen zugeordnet werden, in Online-Auktionen an die Werbetreibenden vergeben.
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Bei dieser neuen Suchfunktion scheint sich Google an Fernseh-Spielsendungen wie "Jeopardy" orientiert zu haben. Denn während viele Google-Nutzer dazu neigen, ihre Suchen wie "echte" Fragen zu formulieren ("von wem wurde die Eisenbahn erfunden"), empfiehlt der Google-Blog jetzt, diese Fragen wie Antworten zu formulieren ("die Eisenbahn wurde von * erfunden"). Dem Sternchen ("asterisk") kommt dabei eine ganz wichtige Bedeutung zu, denn Google erkennt anhand dieses Symbols, welcher Platzhalter des angegebenen Satzes zu vervolländigen ist. Und Google hat nach eigenen Angaben einiges an seinen Suchmethoden verändert, um die Qualität der Ergebnisse solcher Fragen zu verbessern.
Ein wichtiger Vorteil dieser Verbesserungsmaßnahme ist es, dass das Verfahren in allen Sprachen eingesetzt werden kann. Deutschsprachige Anwender müssen also in diesem Fall nicht lange auf eine landessprachliche Anpassung warten. Und das ist gut so, denn der Unterhaltungswert dieser neuen Suchfunktion scheint nicht unbeträchtlich. So lässt sich mit dieser Methode nicht nur in Erfahrung bringen, wer der Erfinder der Eisenbahn, des Intelligenztests, oder des Kaugummis ist. Mit der Wildcard-Suche lassen sich auch ganz alltägliche Probleme lösen, wie die Beispiele "ich sollte ihm sagen, dass *" oder "heute mittag werde ich *" zeigen können.
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Google bietet seit heute eine neue Ausgabe seiner Desktop-Suche als Beta-Version an. Einige neue Funktionen werden bereits als "Angriff" auf Microsoft interpretiert.
Die wesentlichste Neuerung von Google Desktop 2 (Beta) dürfte in dem neuen "Sidebar" sowie in der Funktion "Quick Find" zu sehen sein. Wobei gerade diese letztgenannte Funktion in der US-Berichterstattung als Übergriff auf Microsoft-Territorium verstanden wird. Denn Quick Find kann dazu dienen, die von Windows unter "Start" angebotenen Funktionen zu umgehen. Schon die Eingabe von "W" im Suchschlitz des Sidebar führt beispielsweise zu einer Liste von Anwendungen (z.B. Word) oder zuletzt genutzten Dateien, die mit diesem Buchstaben beginnen. Ob das alleine im Sinne eines Angriffs auf Microsoft als großer Wurf anzusehen ist, sei dahingestellt. Doch es ist unübersehbar, dass Google mit der neuen Desktop-Suche beabsichtigt, die Kontrolle über wesentliche Bereiche der Computer-Nutzung zu übernehmen. Sei es die Mail-, Nachrichten-, Web-, oder sogar die iTunes-Nutzung. Das beginnt schon damit, dass der Sidebar nun auch die letzten eingegangenen Mails in Kurzform präsentiert. Wobei es schon etwas fragwürdig ist, wenn hier auch bei der Nutzung von Thunderbird die ausgefilterten Spam-Mails in die Übersicht geraten. Doch das hat vielleicht mit der sehr starken Orientierung an Microsoft-Produkten wie Outlook oder dem Explorer zu tun. Nutzer anderer Browser oder Mail-Klienten dürften jedenfalls nicht vorbehaltlos mit dem neuen Sidebar glücklich werden. Das ist schade, denn die neue Desktop-Suche plus Sidebar bietet ansonsten einige interessante Möglichkeiten. Das im Sidebar integrierte "Scratchpad" für schnelle Notizen ist beispielsweise sehr praktisch. Praktisch ist auch die ToDo-Liste, die als Erweiterung zum Sidebar erhältlich ist. Ein Blick in die Liste der verfügbaren Erweiterungenscheint ohnehin empfehlenswert, wenn man die Sidebar-Funktionen der Desktop-Suche in Anspruch nehmen möchte. Ob das allerdings insgesamt sinnvoll ist, liegt wohl im Auge des Betrachters. Die erweiterte Desktop-Suche beinhaltet zwar eine ganze Reihe nützlicher oder zumindest hübscher Features, die hier teilweise noch gar nicht erwähnt wurden (z.B. automatisierte RSS-Nutzung). Doch gerade die Vielzahl dieser Funktionen und Gimmicks dürfte einige Anwender vielleicht eher abschrecken als begeistern.
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Der Betreiber der Erotik-Website "Perfect 10" hat gegen Google eine einstweilige Verfügung. Anlass ist Googles-Webindex, über den von Konkurrenten widerrechtlich verwendete Bilder zugänglich gemacht würden.
Auch Passwörter, die Zugang zu kostenpflichtigen Bereichen bei Perfect 10 gewähren, ließen sich über Google leicht auffinden, so die Rechtsanwälte. Es solle Google sofort untersagt werden, über "3.000 Fotos von 'Perfect 10' zu kopieren, anzuzeigen und zu verbreiten". "Google verletzt direkt unser Urheberrecht. Sie kopieren und präsentieren unsere Arbeit auf ihrer Website", erklärte Norm Zada, Gründer von "Perfect 10". "Sie verkaufen zudem Werbung auf Websites, die unsere Werke stehlen". Dabei beruft sich der Rotlicht-Betreiber auf den umstrittenen Digital Millennium Copyright Act. Bereits im November vergangenen Jahres hatte seine Firma Klage gegen Google eingereicht. Google wollte sich zu dem Vorgang bisher nicht äußern. "Perfect 10s" Klage gegen Google ist nicht der einzige Rechtsstreit, mit dem das Unternehmen sich gegen die technischen Möglichkeiten des Internet zur Wehr setzen will. Im Juli erhob man auch Klage gegen Amazons Suchindex A9.
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Ein neues Posting im Google Blog kündigt an, dass bald auch in anderen Ländern Gmail-Konten per Handy-Abruf eröffnet werden können.
Seit gestern ist es in den USA möglich, einen SMS-Code zur Eröffnung eines solchen Kontos anzufordern. Für deutsche Nutzer wird das vielleicht auch bald möglich sein. Allerdings erhalten die bekanntlich keine Adressen für Gmail, sondern für "Google Mail". Den Begriff "Gmail" darf Google in Deutschland nach einem Markenstreit mit einer Firma "Giersch Ventures" ja nicht mehr weiter benutzen.
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Der “Soldatenmord von Lebach” ist in die deutsche Rechtsgeschichte eingegangen: 1973 stoppte das Bundesverfassungsgericht die Ausstrahlung eines sendefertigen ZDF-Fernsehspiels über den Überfall auf ein Bundeswehr-Depot, bei dem vier Soldaten getötet wurden.
![]() Die “nicht mehr durch das aktuelle Informationsinteresse gedeckte Fernsehberichterstattung” sei unzulässig, wenn sie die Resozialisierung des Täters gefährde (BVerfGE 35, 202). 1999 entschieden die Verfassungsrichter, Sat.1 dürfe einen Fernsehfilm über den Soldatenmord senden, in dem die Täter (anders als im früheren Fall) für Außenstehende nicht identifizierbar waren (1 BvR 348/98). Was ist im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung? Namensnennungen in Rundfunk und Printmedien sind vergänglich, im Internet sieht das anders aus: Für den vollen Namen des mutmaßlichen “Sasser”-Urhebers gibt es nicht nur eine fünfstellige Google-Trefferzahl (das ist jetzt nicht als Maßstab für Relevanz aufgeführt, sondern als Maßstab für Auffindbarkeit). Für den vollen Namen gibt es sogar einen Eintrag in der deutsch- und der englischsprachigen Wikipedia. Es gibt eine Richtlinie des Presserats für Berichte über Strafverfahren gegen Jugendliche, die besagt, dass “die Presse mit Rücksicht auf die Zukunft der Betroffenen besondere Zurückhaltung üben” soll.
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![]() Die Webseite Googleearthhacks hat Satelliten-Bilder vom überfluteten New Orleans veröffentlicht. Die Luftaufnahmen für "Google Earth" zeigen die vom Hurrikan "Katrina" fast völlig zerstörte Stadt. Über die Transparent-Funktion (Image Overlay) von "Google Earth" können die aktuellen Bilder mit älteren Aufnahmen vergleichen. Nach dem Download der Datei "Google Earth" starten, im Menü "File" auf die Funktion "Open" klicken und die kmz-Dateien auswählen.
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