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Email Versand unter Tdsl nicht mehr möglich
Hi
habe seit einer Woche Tdsl installiert mit dem W lan Router 1054 sinus dsl und habe soweit alles eingerichtet, aber ich kann keine 'Emails versenden. Weder über Thunderbird noch Outlook XP noch über die gmx seite direkt?!? Habe beim Router die Ports 25 und 110 bereits freigegeben, aber auch das brachte kein Erfolg. Habe auch schon beide Firewalls ausgeschaltet auch ohne Erfolg. (Sowohl Gdata als auch die vom Router) Emails abrufen ist ohne Probleme möglich. Beide Email Accounts sind bei GMX Danke für die Hilfe |
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Hallo Mr Artifex,
die Ports 25 und 110 mußt Du im Router nicht unbedingt freigeben. In beiden Fällen (Senden und Empfangen) geht der Anstoß für den Datenaustausch von Deinem PC aus, so daß der Router die Antworten an den PC automatisch wieder durchlassen würde. Zum Problem: Ich gehe davon aus, daß Du vor der Umstellung auf T-DSL keine Probleme hattest und die Einstellungen in den Mailprogrammen noch unverändert so sind, wie sie vor DSL funktionierten. Ich gehe auch davon aus, daß Du vorher per Modem oder ISDN online gegangen bist. In dem Fall wäre etwas möglich: GMX verwirft Deine Sendedaten, da sie dort für defekte, fragmentierte oder bösartige Datenpakete gehalten werden. Das gleiche kann einem z.B. auch auf eBay passieren - bestimmte Seiten dort sind plötzlich "sehr empfindlich" oder lassen sich auch gar nicht mehr aufrufen.. Und nun zum "Warum": Kann es sein, daß Du irgendwann mal ein Programm zur "Optimierung" Deiner Internetverbindung verwendet hast, das irgendwelche Werte im PC angepaßt hat??? Ja?! Betroffen ist dann z.B. u.a. auch der "MTU-Wert" = die Größe der maximal übertragbaren Paketgröße pro Datenpaket. Der wird von solchen Programmen für Modem- und ISDN-Verbindungen oft weit heruntergesenkt, so daß Paketgrößen zwischen 400 und 800 dabei herauskommen. Der GMX-Mailserver seinerseits merkt, daß der Absender Netzwerker und kein Modem-/ISDN-User ist und hält dann die Pakete für zu klein = gefährlich oder defekt. Folge: nichts geht. Das Empfangen geht, weil dann auf Deiner Seite ja nicht so kritisch geprüft wird... Der Standardwert für "MTU" in einem Netzwerk (Dein PC und Dein Router sind ein solches) sind aber 1500. Nach außen, zu DSL, schreibt die T-Com für MTU maximal 1492 vor. 1478 gingen z.B. auch (immer 8er Schritte). Die bei Dir in den Paketen noch fehlenden Bytes werden von denen für das Routing benötigt und belegt. Die Umsetzung von den 1500 im LAN (intern) auf z.B. die 1492 für das WAN (nach außen) macht Dein Router automatisch. Der Wert wird im Routermenü (oft unter "Erweitert") eingegeben, falls dort einstellbar. Also schau mal in der Routerkonfiguration, daß Du im Router einen MTU von maximal 1492 hast. Etwas weniger (in 8er Schritten) geht auch, kann sogar für die Performance manchmal besser sein. Dann schau, daß Dein PC sich mit dem Router mit der vollen Paketgröße "unterhält"! Das ist sehr wichtig! Am einfachsten dürfte das für Dich sein, wenn Du dafür den "T-DSL Speedmanager" benutzt, den es im Downloadbereich von T-Com gibt. Aktuell ist Version 5.21 bei Win-PC's. Mit dem stellst Du Deinem PC die 1500 ein. Wenn das Proggi Auswahlen anbietet: unbedingt daran denken, daß Du an einem Router hängst und nicht direkt am DSL-Modem. Ist alles getan, den Router neu starten und wenn der fertig ist, dann den PC nochmal. Danach sollte es auch mit GMX wieder klappen und nicht nur mit dem Nachbarn... Wäre schön, wenn Du Dich nochmal meldest, wie es ausgegangen ist. ![]() |
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@Trüffelraupe:
So lange MrArtifex auf seinem PC keinen Mail-Server betreibt, passiert gar nichts! Die von Dir genannten Portnummern gelten ausschließlich für einen aktiven Mail-Server! Outlook (Express), Mozilla, [edit]Thunderbird[/edit], Opera & Co. sind Mail-Clients und keine Mail-Server! Würden diese Ports bei ihm von außen angesprochen und Daten vom Router an den PC durchgereicht, ist gar keine Anwendung da, die Daten dort erwartet = die Ports sind auf dem PC zu. Wo ein Port nicht auch auf dem PC offen ist, fließen auch keine Daten. Mal für Otto-Normal und Trüffelraupen ausgedrückt: Wenn gar niemand da ist, kann man auch niemand anderen vor's Schienenbein treten! Primär sicherheitsrelevant sind die Ports, auf denen ein Rechner Dienste auch wirklich anbietet, also z.B. empfangsbereit ist. Und das ist auf Port 25 oder 110 i.d.R. nur dann der Fall, wenn ein Mailserver betrieben wird. Gruß np P.S.: Umkehrschluß: würde MrArtifex selbst einen Mail-Server betreiben, würde er wohl die o.g. Frage ganz sicher nicht gestellt haben! ![]() Geändert von noplease (29.07.2005 um 19:27 Uhr). |
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@RedSun:
![]() ![]() Herzlichen Dank! Latürnich meinte ich den Feuervogel... Thunderbird! Hab's grad oben noch flott editiert. Peinlich ... aber ich hatte grad eben noch jemanden am Tel. wegen ner Frage zu Firefox, da isses wohl frei nach Freud einfach passiert. ![]() |
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Zitat:
KoЯn
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...And Justice for All ->'tallica kickz ass! ->Mein Rechenschieber ->Skype me! |
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Gut alles richtig - was passiert denn wenn er sich einen einfängt mit ner eigenen smtp engine ?
Is doch schon ärgerlich genug dann oder ? Und mal die Frage zur Güte: Welchen Grund gibt es denn diese Ports aufzumachen? - ich meine keinen, gerade weil er keinen Server betreibt ! Grüße
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"The greatest lesson in life is to know that even fools are right sometimes" - Winston Churchill |
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@Quidoff:
Jawollja, getreu den Motto: wenn schon daneben, dann bitteschön richtig und endlos. ![]() Hallo Murphy! An solchen Tagen mache ich gewöhnlich ein Loch in den Kalender... *ggg* Gelobe Besserung und werde den Browser mindestens einmal Donnerfuchs nennen - zum Ausgleich ![]() Zitat:
Allerdings gilt: - dann hat er sich den aber auf einem anderen ungeschützen Weg eingehandelt, nicht über einen funktionslosen Port! - eine SMTP-Engine erzeugt (ebenso, wie ein POP3-Abruf) eine abgehende Verbindung, keine ankommende. - ausgehenden Verkehr, und wenn er noch so unerwünscht ist, blockiert ein einfacher Router für gewöhnlich nicht. - Eine SMTP-Engine geht nicht über Port 25 raus, sondern konnektiert Port 25 der Gegenseite, also eines anderen Mailservers im Netz. Die Portweiterleitung macht da keinen Unterschied, denn sie gilt nur für ankommende Daten. Und zur Frage "was passiert...?": Du weißt doch: Mit Microsoft Windows® ist alles möglich! ![]() Zitat:
Genutzt hat es ihm also gar nichts - aber es war eben auch nicht wirklich so schlimm. Da kenne ich ganz andere 'merkbefreite' Granaten, die jeden Link in Mails anklicken oder gleich die DMZ aktivieren und sich dann wundern... |
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Guden,
das Problem hatte ich auch mal. Unter Outlook Express wollte sich keine E-Mail versenden lassen. Die Lösung war, unter den Einstellungen für die Konten im Reiter "Server" ganz unten den Haken vor "Server erfordert Authentifizierung" setzten und dann unter "Einstellungen" (ist der Knopp gleich daneben) den obersten Radio Button anklicken "Gleiche Einstellungen wie für den Posteingangsserver verwenden". Dann ging das plötzlich. Muli |
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Hi Muli,
damit hast Du das letzte abgeschaltet, was einen noch an der Verwendung von Outlook Express hindern kann... pfui.! ![]() Das hat man höchstens noch irgendwo leise auf'm Rechner, aber man benutzt besser andere Proggis. Sicherer is dat! ![]() Mr.Artifex wird Dein Tipp möglicherweise nicht helfen, denn (wie oben steht) er kann ja noch nicht einmal dann eine Mail senden, wenn er GMX-Webmail benutzt, also vom Web-Frontend aus. Einstellungen in einem Mail-Client wirken sich da nicht aus. |
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