Windows Vista: Abbild gegen Datengau

Wer sich gegen einen Datengau seines Rechners schützen will, kann auf ein Feature unter Windows Vista zurückgreifen, das ein Image erstellt. Bei einem solchen Image, zu Deutsch: Speicherabbild handelt es sich um eine ziemlich exakte Kopie des Datenträgers, die neben den reinen Daten auch die Strutur erhält. So lassen sich mit diesem Mittel auch Rechner-Strukturen „klonen“, wenn man etwa zwei oder mehr möglichst gleiche Rechner haben will.

Microsofts Windows Vista hat eine Lösung mit an Bord, die die Erstellung eines Images erlaubt: Complete PC-Sicherung heißt das gute Stück, dass dem Nutzer ersparen soll, auf externe Programme zurückgreifen zu müssen. Bei der Complete PC-Sicherung wird das Betriebssystem inklusiver aller Informationen, die auf dem Laufwerk gespeichert waren, erfasst.

Dieses Image leistet im Falle von Notsituationen, wie einer defekten Festplatte oder eines warum-auch-immer zickenden Betriebssystems gute Dienste, denn Image-Dateien lassen sich gewöhnlich fix und vergleichsweise wiederherstellen. Gerade bei einem Betriebssystem erspart man sich eine komplette Neuinstallation gern. Insofern liegt es nahe, dass man das Image erst nach Installation aller Programme erstellt, die man im Fall der Fälle benötigt.

Microsoft hat hat Windows Vista, genauer gesagt: allen Windows Vista – Versionen jenseits der Home Basic bzw. Home Premium Edition eine Möglichkeit mit ins Nest gelegt, ein Image des Betriebssystems zu erstellen. Besitzer von Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium Edition müssen sich eine externe Lösung suchen.

Zum Benutzen der Complete PC-Sicherung muss man im Startmenü die Rubrik Zubehör ansteuern. Dort folgt man dem Pfad Systemprogramme zu Sicherungsstatus und Sicherungskonfiguration. Als Zielort für die Sicherung des Betriebssystems kann eine Partition der Festplatte (was allerdings bei einem Defekt dergleichen problematisch wäre) ebenso verwendet werden, wie ein ausreichend großer Speicher auf einer DVD oder externen Festplatte.