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Fragen zur DSL Installation

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Ich habe mein uraltes gegen ein neues DSL-Modem ausgetauscht. Warum funktioniert das neue Modem nicht bei mir, während es beim versuchsweisen Anschluss bei einem Bekannten problemlos läuft?

Wenn Sie bis vor kurzem ein Uralt-DSL-Modem (von vor Oktober 2001) genutzt haben, hat die T-Com Ihren Anschluss aus Kompatibilitätsgründen wahrscheinlich noch nicht auf den heutigen Standard „U-R2“ umgestellt. Hier hilft oft ein Anruf bei der T-Com-Störungsstelle mit der Bitte um Umschaltung auf diesen Standard.

Umgekehrt, insbesondere, wenn Sie ein „gutes gebrauchtes“ Modem gekauft haben, kann es sein, dass dieses im Gegensatz zu Ihrem alten nicht U-R2-kompatibel ist. Dann hilft es Ihnen nur noch, die Anschaffung als Fehlinvestition zu verbuchen.

Letzter möglicher Grund: Unterschiedliche DSL-Techniken setzen unterschiedliche Modems voraus. Ein ADSL-Modem funktioniert nicht an einem SDSL-Anschluss, und umgekehrt.

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Kann ich statt eines Routers auch einen Hub oder Switch verwenden, um mehreren PCs den Internet-Zugang zu ermöglichen?

Grundsätzlich ja: Dazu verbinden Sie das DSL-Modem mit dem Uplink-Port des Hub oder Switch (das ist der Port, über den der Hub/Switch mit einem weiteren Hub/Switch verbunden werden könnte). Die PCs werden an die übrigen Ports angeschlossen.

Providerabhängig kann oft aber nur jeweils ein PC gleichzeitig das Internet nutzen, oder für die mehrfache Einwahl fällt ein erhöhtes Nutzungsentgelt an. Das Geld lässt sich sparen, wenn der direkt verbundene PC seinen Internetzugang den übrigen PCs über eine geeignete Software zur Verfügung stellt. Unter Windows existiert seit Windows 98 SE die Internetverbindungsfreigabe, die Freewareszene hat mit dem Jana Server oder dem Sambar Server brauchbare und detailliert konfigurierbare Proxy-Lösungen hervorgebracht.

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In welcher Reihenfolge muss ich Splitter, DSL-Modem, Router und PC miteinander verbinden?

Den Splitter müssen Sie unbedingt direkt an die TAE-Dose anschließen. An den Splitter schließen Sie beim Einsatz von ISDN den NTBA an, bei Verwendung eines analogen Anschlusses direkt das Telefon. Den zweiten Ausgang des Splitters verbinden Sie mit dem DSL-Modem, und dieses wiederum mit dem Router (falls Modem und Router nicht ohnehin eine Einheit bilden). Den Router verbinden Sie über ein Ethernetkabel mit dem PC.

Hauptfehler: Viele Anwender verfügen über eine TAE-Dose mit mehreren Steckplätzen und schließen Telefon oder ISDN-NTBA parallel zum Splitter direkt an der TAE-Dose an. Fatalerweise funktioniert diese Konfiguration teilweise, zeigt jedoch die verschiedensten Nebenwirkungen: Entweder ist während des Surfens kein Telefonieren mehr möglich, oder der DSL-Zugang gelingt nur bei abgenommenem Hörer, oder Gespräch und/oder Internetverbindung brechen in nicht reproduzierbaren Situationen ab... Wenn Sie solche Effekte beobachten, prüfen Sie die Verkabelung.

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Welche Hardware benötige ich für einen DSL-Zugang?

Zur Nutzung fast aller DSL-Angebote benötigen Sie einen Splitter, der DSL- und Telefonsignale voneinander trennt und an die jeweils geeigneten Geräte weiter leitet. Eine seltene Ausnahme bilden Angebote, die den DSL-Zugang über ein separates Kabel bereitstellen (z. B. Q-DSL). Dort ist der Splitter überflüssig.

Weiter benötigen Sie ein DSL-Modem, um das analoge DSL-Signal in für den PC verständliche digitale Signale zu wandeln. Einige DSL-Modems werden per USB an den PC angeschlossen, oder als PCI-Steckkarte gleich eingebaut, die meisten setzen jedoch eine im PC vorhandene Ethernet-Karte voraus. Nur Ethernet-Modems können den Internetzugang in Verbindung mit einem Router mehreren PCs zur Verfügung stellen und sind zudem betriebssystem- und treiber-unabhängig (für PCI- und USB-Modems stehen fast ausschließlich Windows-Treiber zur Verfügung).

Einige DSL-Anbieter liefern außerdem einen Router (oder eine Modem-Router-Kombination), über den mehrere per Ethernetkabel angeschlossene PCs miteinander und mit dem Internet verbunden werden können. Ein Router ist praktisch, aber keine notwendige Bedingung für die DSL-Nutzung.

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Wozu benötigt man den DSL-Splitter?

Der DSL Splitter trennt die beiden unterschiedlichen Frequenzbänder von Telefon (bis 120 KHz) und DSL (ab 138 KHz). Der Splitter trennt somit die Telefonfrequenzen und die DSL-Frequenzen und leitet diese an die entsprechende Hardware (Telefon, Modem) weiter.

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Was ist die MTU und auf welchen Wert soll ich sie einstellen ?

MTU steht für Maximum Transmission Unit. Diese Einheit beschreibt die maximale Größe eines Datenpaketes, dass auf einem Medium übertragen werden kann. Für Ethernet beträgt die MTU 1500 Bytes. Bei DSL werden die Nutzdaten zusätzlich noch in ein Protokoll namens PPP over Ethernet (PPPoE) verpackt. PPPoE benötigt dafür 8 Bytes pro Frame. Dadurch verringert sich die MTU für den Client auf 1492 Bytes. Bei einigen Providern werden die Daten noch in weitere Protokolle verpackt, wodurch sich die MTU noch weiter verkleinern kann. Lesen sie die entsprechenden Anleitungen ihres Providers.
Bei einer zu hoch eingestellten MTU kann zu Verbindungsproblemen bei einigen Internetseiten kommen.

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