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Begriffe und Abkürzungen

(U)PnP
Akronym von:(Universal) Plug and Play

PnP ist ein Standard, bei dem Peripheriegeräte an einen Computer angeschlossen werden können, ohne Treiber zu installieren oder den Computer neu starten zu müssen. Meistens handelt es sich dabei um USB-Geräte.

Access Point
Definition:

Access Point wird zumeist in Verbindung mit W-LAN verwendet. Über einen AP meldet sich ein Rechner in einem kabellosen Netzwerk an. Er ist eine Schnittstelle bzw. Zugangspunkt wie ein Switch oder Router in einem kabelgebundenem Netz.

ADSL
Definition:Asymmetric Digital Subscriber Line

ADSL ist die am weitesten verbreitete Form von DSL. Das Asymmetric beschreibt dabei, dass Downstream und Upstream nicht gleich sind. Der Downstream ist um ein mehrfaches höher als der Upstream.

ADSL 2+
Akronym von:Asymmetric Digital Subscriber Line 2+

Die von der ITU definierten ADSL2 Standarts erweitern den bisherigen Standart um neue Leistungsmerkmale. Damit werden größere Reichweiten und höhere Datenraten möglich. Dies wird durch unterschiedliche Maßnahmen erreicht: effizentere Modulation, geringerer Overhead und schnellere Initialisierung. 

Hinsichtlich der Geschwindigkeit sind bei ADSL theoretisch ein maximaler Downstream von 8 MBit/s sowie ein maximaler Upstream von 1 MBit/s möglich. In der Praxis werden 1,5 bis 6 MBit/s Downstream erreicht. Bei den Upstream-Verbindungen liegen die Werte zwischen 16 und 750 kBit/s.  

Bei ADSL2 wurde ein spezieller Modus für lange Leitungen eingeführt mit dem bei größeren Distanzen die Datenrate um 50 kBit/s gesteigert werden kann. Verantwortlich für diese Verbesserung ist eine verbesserte Modulation. Bei einer Datenrate von 128 kBit/s müssen bei ADSL 32 kBit/s für den Overhead spendiert werden. ADSL2 kommt mit 4 kBit/s aus wodurch zusätzliche 28 kBit/s für die Dienste zur Verfügung stehen. 

Die Fehlerdiagnose von ADSL ist ein wichtiger Aspekt für die Kundenzufriedenheit. Daher wurden die ADSL2 Transceiver mit erweiterten Diagnosefähigkeiten ausgestattet. Die Diagnosemerkmale umfassen Tools für die Fehlerbehebung wärend der Installation und im Betrieb, Performanceüberwachung im Service- und Upgrade-Fall. ADSL2 Transceiver unterstützen Messungen des Leitungsrauschens, der Loop-Dämpfung und der SNR für beide Leitungsenden. Diese Messungen sind selbst dann möglich wenn die Leitung für ein komplettes ADSL-Signal zu schlecht sind. 

Die erste Generation der ADSL Transceiver arbeitet immer bei voller Stromversorgung auch wenn sie grad nicht aktiv sind. Bei Millionen eingesetzter ADSL-Modems ergibt sich ein beachtliches Energie-Einsparpotential wenn die Modems in einen Standby- bzw. Sleep-Modus geschaltet werden können.

Um diesen Anforderungen zu entsprechen wurde bei ADSL2 zwei Power-Management-Betriebsarten eingeführt die die Leistungsaufnahme senken. Der L2-Low-Power-Mode greift in der Vermittlungsstelle ein. Der L3-Mode ermöglicht eine generelle Reduzierung der Leistungsaufnahme auf beiden Seiten, indem der Sleep-Mode aktiviert wird wenn die Verbindung für eine definierte Zeit inaktiv war. Kehrt der Anwender in den Online-Modus zurück benötigt der ADSL2 Transceiver etwa 3 Sekunden für die Initialisierung und Rückkehr in den Kommunikationsmodus. 

Der L2-Mode ist eine der wesentlichen Neuerungen bei ADSL2. Werden etwa große Dateien runtergeladen arbeitet ADSL2 im vollen Power-Mode (L0). Wird der Datentransfer jedoch geringer geht der Transceiver in den L2-Mode und die Leistungsaufnahme wird deutlich reduziert. Mit ADSL2+ wird die Bandbreite nochmals verdoppelt. Damit werden bei kürzeren Leitungen (unter 900 Meter) Datenraten bis über 25 MBit/s erreicht.

ADSL2 und ADSL2+ werden die Marktdurchdringung von ADSL weiter fördern da sie durch neuen Funktionen und höhere Leistungsfähigkeit Vorteile bei der Benutzerfreundlichkeit für Kunden und Anbieter sorgen. Führende Chiphersteller unterstützen die neuen Standarts. 

DHCP
Definition:Dynamic Host Configuration Protocol

Mit DHCP kann ein Netzwerk automatisch konfiguriert werden. Meldet sich ein Rechner in einem Netzwerk an, kann er von einem Server über DHCP eine IP-Adresse, Netzmaske, Gateway, DNS-Server und ggf. den WINS-Server erhalten. Diese Daten werden mit einem Timecode versehen, nachdem sie die Gültigkeit verlieren und neu angefordert oder verlängert werden müssen.

DNS
Akronym von:Domain Name System

Domain Name System. Mittels DNS können statt der etwas umständlichen IP-Adressen Namen eingesetzt werden. Ein Name wird dabei eindeutig einer IP-Adresse zugeordnet. (Beispiel: 213.203.208.240 = www.dsl-user.de). Die Namensauflösung erfolgt dann über einen DNS-Server.

Die Namen werden dabei nicht von rechts nach links aufgelöst. Begonnen wird mit der Top-Level Domain wie „de“. Danach folgt jeweils durch einen Punkt getrennt der Domainname „dsl-user“ und danach die jeweiligen Hosts.

 

Double Play
Definition:

Double Play beschreibt Angebote, die gleichzeitig Internet und Telefonie über das Internet beinhalten.

Downstream
Definition:

Die Daten, die aus dem Internet zum PC des Anwenders fließen (etwa beim Download von Software, beim Empfang von E-Mails oder beim Surfen), werden als Downstream bezeichnet.

DSL-Modem
Definition:

DSL nutzt zur Datenübertragung eine analoge Modulation mit verschiedenen Tönen. Das DSL-Modem übersetzt die analogen Signale in für den PC verständliche digitale Daten, und umgekehrt die vom PC kommenden digitalen Daten in DSL-taugliche analoge Signale.

Fastpath
Definition:

Durch Verzicht auf Interleaving verkürzt sich die Latenz (der PING) bei der Datenübertragung per DSL. Fastpath ermöglicht speziell bei schnellen Online-Actionspielen spürbar schnellere Reaktionen.

Hot Spot
Definition:

Hot Spots sind an öffentlichen Orten zu finden, bei denen ein bestimmter Bereich mit W-LAN versorgt wird und der User mit einer entsprechenden Hardware darauf zugreifen bzw. sich einwählen kann.

HSDPA
Akronym von:High Speed Downlink Packet Access.

Ein Mobilfunkstandard, der auf UMTS aufbaut, aber wesentlich effektiver die vorhandenen Kapazitäten ausnutzt. Hat der Downstream bei UMTS eine Geschwindigkeit von 384 kbit/s und der Upstream eine von 64 kbit/s, so liegt der Downstream beim HSDPA bei bis zu 14 Mbit/s. Diese wurden allerdings unter Laborbedingungen gemessen und entsprechen in der Praxis eher 3 – 3,6 Mbit/s. Einen schnelleren Upstream ermöglicht HSUPA.

HSUPA
Akronym von:High Speed Uplink Packet Access.

Dieser auf UMTS aufbauende Standard ist immer noch in der Entwicklungsphase, so dass es noch keine praxisnahen Ergebnisse dazu gibt. Er soll aber den Upstream in Anlehnung an HSDPA erhöhen und statt den vorheringen 64 kbit/s Upstream bei UMTS bis zu 5,8 Mbit/s ermöglichen.

IEEE 802.11
Akronym von:Institute of Electrical and Electronics Engineers

Hier handelt es sich um einen Oberbegriff für die bei drahtloser Datenübertragung (WLAN) verwendeten Standards. Die beiden wichtigsten Standards sind IEEE 802.11b (11 Mbps) und IEEE 802.11g (54 Mbps), die gemeinsam in einem drahtlosen Netzwerk verwendet werden können.

Interleaving
Definition:

Dieses Verfahren dient der Fehlerkorrektur bei der DSL-Datenübertragung. Interleaving erhöht spürbar die Latenz (die PING-Rate) der Internetverbindung. Siehe auch „Fastpath“

IPTV
Akronym von:Internet Protocol Television.

Fernsehübertragung via Internet mit Rückkanal für Interaktion. Kann auch für eCommerce Anwendungen genutzt werden. Durch das hohe Datenaufkommen bedingt durch die hohen Datenraten für HDTV-Übertragungen (6-16 Mbit/s) ist ein Breitbandanschluss wie ADSL2+ oder VDSL zwingend notwendig.

KabelDSL
Definition:

DSL-Übertrag über den KabelTV-Anschluss. Für KabelDSL wird kein Telefonanschluss benötigt. Vorraussetzung ist allerdings ein Kabelanschluss eines entsprechenden Kabelbetreibers und ein Kabelmodem, was durch einen Techniker montiert werden muss. Die Downloadgeschwindigkeit liegt bei bis zu 10 Mbit/s und der Upstream liegt zwischen 100 – 420 kbit/s. Die maximale Geschwindigkeit kann sich allerdings verringern, wenn mehrere KabelDSL Nutzer an einem TV-Kabelstrang sitzen.

MAC-Adresse
Akronym von:Media Access Control

Da ein PC in einem Netzwerk durchaus ein und die selbe IP-Adresse wie andere PCs nach außen hin haben kann, muss er trotzdem innerhalb des Netzwerkes richtig angesprochen werden können. Dazu wird in der Netzwerkkarte eine eindeutige, 6 Byte lange Zahl integriert, die sich aus der Herstellerkennung und einer fortlaufenden Nummer ergibt.

MSS
Akronym von:Maximum Segment Size

Während sich der Begriff MTU auf die Größe von IP Paketen bezieht, gibt die Maximum Segment Size (MSS) die maximale Größe des Datenanteils von TCP Paketen an, die ein Rechner verarbeiten kann.

Die MSS gibt also die Größe der reinen Nutzdaten eines TCP Paketes an. Beim Aufbau einer TCP-Verbindung kann jede Seite optional die bevorzugte/gewünschte MSS angeben. Die Gegenseite wird dann auf jeden Fall Pakete senden, die nicht größer als die gewünschte MSS sind.

Die meisten IP-Implementationen benutzen als Default-MSS die maximale Groesse die die MTU der naechsten Leitung zulaesst.

MTU
Akronym von:Maximum Transfer Unit

Die Maximum Transfer Unit beschreibt die maximale Paketgröße, die unfragmentiert über ein Netzwerk übertragen werden kann. Die MTU bei DSL liegt bei 1492 Byte.

NTBBA
Akronym von:Network Termination BreitBand Anschluss

Siehe „DSL-Modem“

Port-Forwarding
Definition:

Alle Daten, die an einem derart eingestellten Port eines Routers eintreffen, werden an einen speziellen Rechner des Netzwerks weitergeleitet. Damit kann ein einzelner Rechner innerhalb des Netzwerks auch nach außen hin Serverdienste anbieten.

Port-Priorisierung
Definition:

Zahlreiche Zugangsanbieter drosseln die Übertragungsrate auf Ports, die typischerweise für das Filesharing genutzt werden, um (speziell bei einer echten Flatrate) das übertragene Datenvolumen niedrig zu halten.

PPPoE
Akronym von:Point-to-Point-Protocol over Ethernet

Point-to-Point-Protocol over Ethernet wird in Deutschland bei ADSL-Anschlüssen verwendet, um eine virtuelle Wählverbindung herzustellen, die Netzwerkkonfiguration und Authentifizierung ermöglicht.

Router
Definition:

Gerät zur Verbindungen von Netzwerken mit unterschiedlichen Architekturen. Beispielsweise die Verbindung des Internets mit einem heimischen Netzwerk oder PC.

RTP
Definition:Real-time Transfer Protocol

Ein Protkoll zur Steuerung und Übertragung von Echtzeitdatenübertragungen. Es wird oftmals für Multimediaübertragen und insbesondere auch für VoIP oder UDP-Anwendungen verwendet. Zusammen mit dem Real-time Transfer Control Protocol (RTCP) steuert es nicht die Datenübertragungen aus, sondern sorgt auch für eine verlustfreie Übertragung.

RWin
Definition:

Rwin beschreibt die maximale Datenmenge, die ein Server sendet, bevor eine Empfangsbestätigung angefordert wird. Der optimale Rwin-Wert errechnet sich nach der Formel Rwin=(MTU – 40) * 4

SDSL
Akronym von:Symmetric Digital Subscriber Line

Im Gegensatz zum ADSL sind beim SDSL Downstream und Upstream symmetrisch, sprich gleich schnell.

SIP
Definition:Session Initiation Protocol

Mit diesem Protokoll wird der Aufbau einer Verbindung zwischen zwei Telefonpartner via VoIP gesteuert. Dabei wird sowohl eine eindeutige SIP-Nummer (Bsp.: sip:04822824@provider.de) und die jeweilige IP-Adresse der Nutzer über einen Vermittlungsserver ausgetauscht, um eine direkte Verbindung zwischen den zwei oder mehreren Gesprächsteilnehmer herzustellen.

SkyDSL
Definition:

Eine DSL-Variante, bei der die Datenübertragung via Satellit erfolgt und dabei unabhängig ist von vorhandenen Kabelnetzen oder allgemeinen DSL-Verfügbarkeiten. Der Downstream erfolgt über den Satelliten mit verschiedenen Priorisierungen, so dass sich unterschiedliche Downloadgeschwindigkeiten ergeben. Aktuell können das bis zu 24.000 kbit/s sein. Der Upstream/Rückkanal erfolgt dabei über einen konventionelles Modem oder einen ISDN-Anschluss und hat bis zu 64 kbit/s. Es gibt auch bereits Lösungen mit Down- und Upstream über Satelliten, aber diese sind aufwendig und für den privaten Nutzer nicht rentabel. Technische Vorraussetzung neben einem Telefonanschluss und einem Moden/ISDN ist eine Satellitenschüssel mit mindestens 85 cm Durchmesser und einem Duo-LNB sowie eine DVB-S Karten für den PC. Durch eine zeitliche Verzögerung ist dieses System nicht VoIP-fähig.

Skype
Definition:

Skype ist eine proprietäre Lösung, um Sprache über das Internet zu übertragen. Unlängst erwarb der Internet-Auktionsriese eBay die Rechte am Skype-Unternehmen.

Splitter
Definition:

Der Splitter trennt das DSL-Signal von den durch die gleiche Leitung fließenden Telefoniesignale und stellt die unterschiedlichen Signale den entsprechenden Geräten zur Verfügung.

SSID
Akronym von:Service Set Identifier

Die SSID stellt quasi den Namen eines W-LAN dar. Dieser kann 32 Zeichen lang sein und wir im Access Point des Netzwerkes fest eingetragen. Alle Rechner, die auf dieses Zugriff haben sollen, müssen diesen bei sich eintragen.

StromDSL
Definition:

DSL über das Stromnetz zu empfangen funktioniert ähnlich, wie beim DSL über das TV Kabel. Es wird keine zusätzlicher Telefonanschluss benötigt, sondern lediglich ein PLC-Modem (Power Line Carrier Modem) und eine Steckdose. Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 2 Mbit/s sind über die Steckdose möglich, wobei lediglich nur der letzte Weg vom Stromtransformator bis hin zum heimischen PC über das Stromnetz zurückgelegt wird. Die restliche Übertragung erfolgt über die üblichen Internetnetze und wird lediglich im Transformator in das Stromnetz eingespeist. Sitzen mehrer Nutzer an einer Leitung, verringert sich die maximale Übertragungsgeschwindigkeit. Bislang hat sich diese DSL-Alternative noch nicht durchgesetzt und ist nur in Dresden, Ellwangen, Hameln, Haßfurt und Mannheim verfügbar.

TCP
Akronym von:Transfer Control Protocol

Dieses Protokoll ist für den Verbindungsaufbau zwischen zwei Applikationen zuständig die über Ports angesprochen werden und dient zur sicheren Datenübertragung. TCP kontrolliert die Übertragung von Datenpaketen, fordert ggf. neue an, wenn sie verloren gehen, und setzt sie wieder korrekt zusammen. Es ist im OSI-Schichtenmodell auf der Transportschicht angesiedelt und wird oftmals zusammen mit IP als TCP/IP als Internetübertragungsstandard genannt.

TDSL
Definition:

Kein technischer, sondern ein Marketing-Begriff. Technisch handelt es sich bei dem von der T-Com vermarkteten Anschluss um einen ADSL-Zugang.

Triple Play
Definition:

Triple beschreibt Angebote, die sowohl Internet, Telefonie über das Internet und auch Spielfilme wie Video on Demand beinhalten.

U-R2
Definition:

U-R2 stellt die Schnittstelle zwischen der Netzwerktechnik der Telekom und dem DSL-Modem dar. Ältere DSL-Modems (vor Oktober 2001) halten sich häufig nicht an diesen Standard, daher Vorsicht vor Gebraucht-Schnäppchen.

UDP
Akronym von:User Datagram Protocol

UDP ist ebenfalls ein Übertragungsprotokoll wie TCP, aber wesentlich einfacher und schneller. Es besitzt keine Kontrollmechanismen wie TCP, die zwar Übertragungen machen, aber auch deren Korrektheit sichern. UDP sendet lediglich eine Prüfsumme mit, durch die falsche Übertragungen erkannt werden können. Somit müssen die Datenübertragungen durch die Anwendungen kontrolliert werden, die UDP verwenden. Insbesondere bei VoIP wird UDP verwendet, da sonst keine Echtzeitdatenübertrage und somit ein normales Telefongespräch zustande kommen würde.

Upstream
Definition:

Die Daten, die vom PC des Anwenders in Richtung Internet fließen (etwa beim Versand einer E-Mail), werden als Upstream bezeichnet.

VDSL
Akronym von:Very High Speed Digital Subscriber Line.

Optoelektronische DSL Variante mit bis zu 52 Mbit/s Übertragungsrate. Aufgrund der hohen Dämpfung sinkt die Übertragungsgeschwindigkeit über eine Strecke von 900 Metern bereits um die Häfte auf 26 Mbit/s. Daher ist VDSL bislang nur in einigen Großstädten verfügbar.

VDSL2
Definition:

Nachfolger von VDSL mit über 100 Mbit/s und bis zu 200 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit.

VoD
Akronym von:Video on Demand

Beim VoD hat der User die Möglichkeit, sich Spielfilme über das Internet kostenpflichtig anzuschauen. Dabei werden die Filme entweder gestreamt oder auf den Rechner runtergeladen. Das Preismodell und die Häufigkeit, in der man sich die Filme angucken kann, hängen vom Anbieter ab.

Alternativ kann man sich auch die Filme auf dem Fernseher angucken. Dafür muss aber eine spezielle Set Top Box vorhanden sein, die mit dem Internet verbunden ist.

Volumentarif
Definition:

Im Gegensatz zur Flatrate ist mit dem Preis nur ein bestimmtes Datenvolumen pro Monat abgedeckt. Überschreitet der Anwender dieses Datenvolumen, entstehen nutzungsabhängig weitere Kosten.

W-LAN
Akronym von:Wireless- Local Area Network

Im Gegensatz zu einem normalen kabelgebundenen Netzwerk hat man bei einem W-LAN die Möglichkeit, mittels Funkübertragung Zugriff auf ein Netzwerk oder das Internet zu bekommen. Dafür sind spezielle Router und auch W-LAN Karten/USB-Sticks als Hardware notwendig.

WEP
Wired Equivalent Privacy

Ursprünglicher Standardverschlüsselungsalgorithmus für W-LAN. Basierte auf dem RC4-Algorithmus und wurde mittlerweile durch WPA und WPA 2 abgelöst.

WPA
Akronym von:Wi-Fi Protected Access

Dieser Standard basiert auf dem IEEE 802.11 und dient zur Verschlüsselung eines W-LAN. Das Ganze beruht auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) und man kann zur Authentifizierung entweder den PSK-Modus (Pre-Shared Keys) oder das Extensible Authentication Protocol (EAP) nutzen. Mittlerweile gilt dieser Standard als zwar noch sicher, aber relativ schwach an. Daher wurde er vom WPA2 abgelöst.

WPA 2
Akronym von:Wi-Fi Protected Access 2

Nachfolger des WPA Standards zur Sicherung eines W-LAN, der als noch sicher gilt als sein Vorgänger. Der Standard basiert auf dem IEEE 802.11i und nutzt als Verschlüsselungsmethode den Advanced Encryption Standard (AES).

xDSL
x Digital Subscriber Line

Sammelbegriff für DSL-Verfahren wie ADSL oder SDSL