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T-Home: Alles für zuhause

Natürlich ist auch das größte deutsche bzw. europäische Telekommunikationsunternehmen, die Deutsche-Telekom, im Breitband-Markt aktiv. Der größte Teil des Marktes für schnelle Internet-Zugänge wird von der Telekom bzw. ihrer dafür zuständigen Tochtergesellschaft abgedeckt, alle anderen Gesellschaften liegen trotz des zeitweise atemberaubenden Wachstums noch deutlich hinter dem Platzhirschen.

Die Telekom ist in vielen Gebieten tätig, das Kerngeschäft bildet die Festnetz-Telefonie, hinzu kommen neben Breitband-Internet auch Mobilfunk, IT, Netzwerkdienste und vieles mehr. Das Unternehmen ist gemessen an der Größe ein regelrechter Frischling, denn es hat eigentlich erst 1995 das Licht der Welt erblickt, als die Privatisierung des staatlichen Unternehmens Deutsche Bundespost durchgeführt worden ist. Daher wird die Gesellschaft immer noch als Ex-Monopolist bezeichnet.

 

Rascher Strukturwandel

In dieser recht kurzen Frist hat die Telekom bereits eine Reihe von grundlegenden Wandlungen erfahren, unter anderem ist mit T-Online die Internet-Sparte zunächst ausgegliedert und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht worden, um selbiges wenige Jahre später wieder heim in den Mutterkonzern zu holen. Auch intern ist von der ursprünglichen Struktur nicht viel übrig, die Geschwindigkeit der Umstrukturierung hat sich sogar gesteigert.

Seit jüngstem ist nun der Bereich „T-Home“ zuständig für alles, was an Aktivitäten im Bereich der leitungsgebundenen Kommunikation (in Abgrenzung zum mobilen Segment) an Engagement betrieben wird. Da sich auch die Geschäftskunden woanders tummeln, nämlich im Bereich T-Systems, liegt der Fokus bei T-Home auf dem privaten Kunden. Vereinfacht gesagt: Hier geht es um alles, was zuhause an Telekommunikationsangeboten wahrgenommen wird.

 

Wettbewerbsdruck führt zu Umbau

Der rasche und durchaus radikale Wandel, den das Unternehmen in den vergangenen Jahren durchgemacht hat, ist nicht freiwillig erfolgt, sondern durch erheblichen Wettbewerbsdruck beflügelt worden: Vor allem im Breitbandgeschäft konnten die Konkurrenten zeitweise wesentlich schneller wachsen und haben durch die Internet-Telefonie (VoIP) auch dem klassischen Geschäft mit Festnetz-Telefonanschlüssen erheblich geschadet.

Die neue, schlankere und wesentlich vereinfachte Struktur soll die Wettbewerbsfähigkeit auf den stark wachsenden und zukunftsträchtigen Gebieten erheblich erhöhen. Zugleich hat sich die Telekom mit einer Billig-Marke (Congstar) positioniert und ist auch damit beschäftigt, den Bereich der Inhalte, dem von Experten für die Zukunft im Breitbandgeschäft eine wesentlich Rolle zugesprochen wird, auszubauen.

 

Surfen und Sprechen

Das Angebot von T-Home bietet neben schnellen Internet-Zugängen auch Telefonieren und Fernsehen, daneben vertreibt dieser Bereich auch diverse Hardware. Der hier vor allem relevante Bereich weist eine Reihe von Paketen auf, die verschiedene Bedürfnisse ansprechen, darüber hinaus bietet T-Home auch Optionen hinsichtlich des Fenstnetzanschlusses. Der Markenname der Pakete ist „Call & Surf“.

Gemeinsam ist allen Paketen die Mindestlaufzeit von 24 Monaten sowie die Option, zwischen einem analogen und ISDN-Festnetzanschluss zu wählen. Letzterer kostet etwas mehr als die analoge Variante.

 

Call & Surf Start

Mit dem Einsteiger-Paket von T-Home, „Call & Surf Start“, wird man zwar starten, aber nicht besonders hoch abheben können. Geboten wird ein Internet-Zugang mit einer recht langsamen Geschwindigkeit von bis zu 1.024 Kilobit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten aus dem Internet. Da keine Flatrate enthalten ist, kostet sowohl das Surfen im Internet als auch das Telefonieren weitere Gebühren. Notwendige Hardware, wie ein DSL-Modem oder einen Router, muss der Kunde selbst kaufen.

 

Call & Surf Basic

Ein wesentlich breiteres Leistungsspektrum bietet das zweite Paket von T-Home: Mit „Call & Surf Basic“ erhöht sich die Geschwindigkeit beim Herunterladen von Daten aus dem Internet auf bis zu 2.048 Kilobit je Sekunde.

Hier werden zwei Varianten offeriert: Der Kunde kann zwischen einer Internet- und Telefon-Flatrate wählen.

Im Falle der Internet-Flatrate gibt es noch 240 bzw. 120 Freiminuten für Gespräche ins Festnetz der Telekom – für solche in andere Netze, ins Ausland und bei Sondernummern werden greift die Flatrate nicht.

Wählt man die Flatrate im Telekom-Festnetz, kostet das Surfen im Internet einen minütlichen Betrag. Auch in diesem Fall werden zusätzliche Kosten erzeugt, wenn in Mobilfunknetze oder ins Ausland telefoniert wird.

 

Call & Surf Comfort

Schneller und umfangreicher ist das dritte Paket von T-Home. Hier beträgt die Download-Geschwindigkeit bis zu 6.016 Kilobit je Sekunde. Enthalten ist außerdem eine Flatrate für das Internet, sowie eine Telefon-Flatrate: Telefonate ins Festnetz der Deutschen Telekom erzeugen so keine zusätzlichen Kosten, hingegen Gespräche ins Ausland, in Mobilfunknetze oder in andere Festnetze schon. Der Anbieter verweist darauf, dass zur Nutzung dieses Paketes eine spezielle Hardware nötig ist, vor dem Bestellen sollte daher die Kompatibilität bereits vorhandener Geräte abgeklärt werden.

 

Call & Surf Comfort Plus

Das teuerste und umfassendste Paket der Deutschen Telekom ist „Call & Surf Comfort Plus“: Hier erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der Daten aus dem Internet geladen werden, auf bis zu 16.000 Kilobit je Sekunde. Enthalten ist eine Internet- und eine Telefon-Flatrate, durch letztere verursachen Gespräche ins Festnetz der Telekom keine weiteren Kosten. Als weitere Highlights nennt der Anbieter, dass ein eMail- und ein Sicherheitspaket inklusive sind, sowie mehr als 8.500 so genannte HotSpots genutzt werden können (HotSpot-Flat).

Auch hier gilt, dass der DSL-Router besondere technische Merkmale erfüllen muss, um das Paket zu nutzen – eine Prüfung der Kompatibilität ist daher vorher nötig.

 

Wie alle anderen Anbieter auch, wirbt T-Home mit diversen Sonderangeboten um die werte Kundschaft. Daher lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Homepage. Aktuelle Konditionen und Preise, sowie eventuelle Aktionsangebote, finden Sie auf der Webpage von T-Home.

Vorzüge und Nachteile

Die Pakete, mit denen Unitymedia auf Kundenfang geht, können in preislicher Hinsicht mit dem mithalten, was gewöhnliche DSL-Anbieter gegenwärtig offerieren, wenngleich man vergeblich nach Preisbrechern sucht. Ein wirklich großer Vorzug ist darin zu sehen, dass Kabelanschlüsse eine relativ stabile Internetverbindung bieten: Während bei DSL-Anschlüssen die steigende Entfernung zu Hauptverteilern gewöhnlich an der Leistung frisst, bleibt diese im Falle des Kabel-Internets gleich.

Der Nachteil liegt allerdings in der Verbreitung von Kabelanschlüssen. Unitymedia beispielsweise ist auf den Raum Nordrhein-Westfalen und Hessen fixiert. Wer dort lebt, hat aber keine Garantie, dass für ihn die Angebote auch wirklich zur Verfügung stehen.

Eine Karte auf der Homepage von Unitymedia gibt Aufschluss über den Stand des Ausbaus: Das Paket „3play“ ist demnach vor allem in Ballungszentren erhältlich, wie man erkennen kann, arbeitet Unitymedia an der Verbreitung der Infrastruktur. Viele Regionen sind allerdings noch nicht erschlossen und werden es wohl auch in naher Zukunft nicht sein.

 

Hier geht es zur Karte mit den Kabelregionen