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Strato: Domain-Riese mit DSL-Standbein

Erst im Jahr 1997 gegründet, hat die Strato AG bereits einige tief greifende Wandlungen vollzogen. Zunächst war das Unternehmen auf den Bereich Domains fokussiert, recht erfolgreich ist hier ab 1998 der Geschäftseinstieg vollzogen worden.

2002 hat es durch den Erwerb eines eigenen Rechenzentrums in Karlsruhe einen technologischen Quantensprung gegeben.

Strato hat sich im Laufe der Zeit als Anbieter von Domains zur Nummer zwei auf diesem Gebiet emporkämpfen können, hinter United Internet, das den Spitzenplatz belegt.

Neben diesem Geschäftsfeld ist Strato auch im Server-Geschäft tätig und natürlich auch im DSL-Bereich. Strato ist seit Ende 2004 nicht mehr im Besitz von Teles, sondern von Freenet. Als Partner des Telekommunikationsunternehmens bietet Strato sowohl entbündelte DSL-Anschlüsse an, als auch solche, die noch einen Festnetzanschluss der Telekom benötigen.

Die DSL-Produkte von Strato weisen also nicht zufällig gewisse Ähnlichkeiten mit jenen von Freenet auf.

Strato DSL 3+

Unter dem Label „Strato DSL 3+“ vermarktet der Anbieter ein umfassendes Telekommunikations- und Internet-Paket. Dabei handelt es sich um ein Produkt von Freenet, das unter dem Markennamen Strato vertrieben wird – eine Frucht der Übernahme Stratos durch Freenet Ende 2004.

Enthalten ist in diesem Paket ein Telefon- und DSL-Anschluss. Strato wirbt damit, dass man mit diesem Paket auf den herkömmlichen Telefon-Anschluss der Deutschen Telekom verzichten und so die monatliche Grundgebühr sparen kann.

Um das Wechseln zu erleichtern, gibt es diverse Angebote an den Kunden: Bis zu drei bestehende Rufnummern können mitgenommen werden, vorhandene Telefone lassen sich weiter benutzen. Wie üblich bei derartigen Pakten kann gleichzeitig gesurft und telefoniert werden. Drei Rufnummern und drei Leitungen sind inklusive.

Der Internet-Anschluss erlaubt das Herunterladen von Daten mit einer flotten Geschwindigkeit bis zu 16.000 Kilobit je Sekunde, in die andere Richtung geht es mit bis zu 1.024 Kilobit je Sekunde. Enthalten ist in diesem Paket eine Internet-Flatrate, für das Surfen im Internet entstehen keine weiteren Gebühren.

Der Kunde hat die Option, auch eine so genannte Phone-Flat zu ordern. Damit sind Gespräche ins deutsche Festnetz abgedeckt, Telefonate ins Ausland, in Mobilfunknetze und zu Sondernummern kosten extra. Die Phone-Flat erhöht den monatlich zu zahlenden Betrag etwas.

Wer sich für dieses Paket entscheidet, erhält auch die nötige Hardware: Strato setzt hierbei auf die Fritz!Box Fon WLAN 7170 von AVM, die als DSL-Modem, Telefonanlage und Router fungiert und eine WLAN-Möglichkeit bietet. Mehrere Geräte können so gleichzeitig ins Internet gehen. Das Gerät ist im Paket inbegriffen, allerdings kostet der Versand einen kleineren Betrag. Optional kann der Kunde auch einen WLAN USB-Stick ordern.

Wer sich für dieses Paket entscheidet, bindet sich für 24 Monate.

 

Über die aktuellen Konditionen des DSL 3+-Paketes und mögliche Aktionspreise finden Sie hier.

Strato DSL Maxxi

Unter dem Label Strato DSL Maxxi vermarktet Strato ein Paket, das etwas anders strukturiert ist, als DSL 3+ und einige weitere Optionen ermöglicht.

Zunächst einmal handelt es sich hierbei nicht um einen entbündelten Anschluss, ein Telefon-Anschluss bei der Deutschen Telekom ist weiterhin nötig. So muss der Kunde neben der Gebühr für das Paket auch noch mindestens den Grundpreis bei der Telekom zahlen.

Der zweite Unterschied betrifft die Zugangs-Geschwindigkeit: Hier hat der Kunde die Wahl zwischen 2.048 und 16.000 Kilobit je Sekunde beim Herunterladen von Daten aus dem Internet. Das beeinflusst den monatlichen Paketpreis, der sich bei der Wahl der höheren Geschwindigkeit leicht erhöht.

Enthalten ist in dem Paket eine Flatrate für das Internet und eine Telefon-Flat. Das Surfen im World Wide Web erzeugt also keine weiteren Kosten, ebenfalls nicht Telefonate ins deutsche Festnetz, sowie in einige europäische Länder: Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Spanien und Dänemark.

Gespräche in Mobilfunknetze und andere Staaten kosten dabei extra Gebühren, gleiches gilt für Sondernummern.

Auch hier ist wieder Hardware inbegriffen, nämlich die Fritz!Box Fon WLAN 7170. Hierfür wird ein einmaliger Betrag für den Versand fällig.

Wer sich für dieses Paket entscheidet, bindet sich für 24 Monate.

 

Über die aktuellen Konditionen des DSL Maxxi-Paketes und mögliche Aktionspreise finden Sie hier.