UMTS / HDSPA: Schnelle Alternativen zum DSL

Wer an seinem Wohnort keine Möglichkeit hat, via DSL einen schnellen Zugang zum Internet zu bekommen, kann möglicherweise auf Angebote ausweichen, die auf dem Mobilfunkstandard UMTS basieren.

Geschwindigkeitsboost durch UMTS und HDSPA

Das ist eine reale Alternative, was man angesichts der ehemaligen Standards in diesem Bereich vielleicht für eine Überraschung halten kann. Während nämlich langsame DSL-Anschlüsse auf Datendurchsätze von mindestens 1.024 Kilobit je Sekunde kommen, hatten GSM-Handys höchsten 14,4 Kilobit je Sekunde aufzuweisen.

Es wäre abenteuerlich, auf diese Weise zu versuchen, Internet-Seiten aufzurufen.

Anders UMTS, das bereits in der Light-Version auf 384 Kilobit je Sekunde kommt, mit der Etablierung von HSDPA sind noch schneller, dem DSL gleichwertige Datendurchsatzraten möglich.

Pakete mit interessanten Konditionen

Parallel zu den stark gesunkenen Preisen im Bereich der DSL-Anschlüsse haben auch die Anbieter von Paketen, die einen auf UMTS basierenden Internet-Zugang offerieren, ihre Pakete überarbeitet.

Das funktioniert zum Beispiel bei Vodafone so, dass der Kunde vor Vertragsabschluss eine Adresse wählt, die fortan als „zuhause“ und damit als Nutzort des Internet-Zugangs fungiert. Innerhalb eines gewissen Radius um diesen Punkt, bei Vodafone sind das zwei Kilometer, kann er den Service im Rahmen seines Vertragspaketes nutzen.

Im Falle eines Umzugs kann natürlich die „zuhause“-Zone gewechselt werden.

Dabei reichen die Angebote von jenen, die eher auf Gelegenheitssurfer zugeschnitten sind, bis hin zu solchen, die auf Viel-User abzielen. Ein Grundpreis wird erhoben, zu dem noch bestimmte Zeit- oder Datenvolumina hinzu geordert werden können. Überschreitet man die festgesetzten Grenzen oder verlässt den „zuhause“-Bereich, fallen zusätzliche Kosten an.